„Das war einmal ein schöner Brunnen“ – Besucher erschrocken über Trierer Petrusbrunnen

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Fotos: privat

TRIER. Der denkmalgeschützte Petrusbrunnen auf dem Trierer Hauptmarkt ist ein echter Hingucker mit großer Geschichte. Leider wird der von Bildhauer Hans Ruprecht im Jahre 1594/95 geschaffene Petrusbrunnen immer wieder durch Graffiti und Schmierereien verunstaltet und beschädigt.

Der aktuelle Zustand, insbesondere des Beckens, welches zuletzt 2016 neu gestrichen wurde, ist für viele Besucherinnen und Besucher weniger schön anzusehen. „Das war einmal ein schöner Brunnen“, schreibt uns ein erschrockener Leser nach seinem Besuch am Trierer Hauptmarkt. Eine weitere Leserin: „So schön der eigentliche Brunnen ist, der optisch schlechte äußerliche Zustand des Beckens ist nicht mehr zu ignorieren und dominant in der Wahrnehmung. Es sollte dringend gehandelt werden“. Abblätternde Farben, Verunstaltungen durch Schmierereien und Beschädigungen prägen aktuell für viele Besucher das Bild des eigentlich wunderschönen Brunnens im Zentrum der Stadt.

Foto: privat

Leider kein unbekanntes Problem für das für die Unterhaltung des städtischen Brunnens zuständige Amt Stadtraum Trier, wie Ernst Mettlach, Pressesprecher der Stadt Trier, auf Lokalo.de-Nachfrage bestätigt. Der Brunnen wurde dabei zuletzt im Jahr 2013 mit großer Unterstützung der Trier-Gesellschaft umfassend und aufwendig sowohl technisch als auch optisch restauriert.

„Regelmäßig haben wir auch bisher immer wieder Graffiti und Schmierereien entfernt, durch die der denkmalgeschützte Brunnen aus dem Jahr 1594/95 leider immer wieder verunstaltet und beschädigt wird, im Rahmen dieser Arbeiten wird, je nachdem, auch neue Farbe aufgebracht“, berichtet Mettlach.

Den letzten Farbanstrich hat das Becken übrigens im Jahr 2016 erhalten – dabei erscheint ein neuer, frischer Anstrich aktuell mehr als wünschenswert, damit das eigentlich herrliche Erscheinungsbild des Petrusbrunnens in naher Zukunft wieder würdig erstrahlt.

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