Trierer Viezbruderschaft: Viez soll immaterielles Unesco-Kulturerbe werden

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Ein traditionelles Keramikgefäß "Viezporz" steht neben einer Weinflasche. Foto: picture alliance / dpa

TRIER. Der Antrag für den an Mosel und Saar weit verbreiteten Apfelwein «Viez» zur Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der Unesco steht: Heute (10.15 Uhr) wird der Verein «Trierer Viezbruderschaft» den Antrag an die dafür zuständige Vertreterin des rheinland-pfälzischen Kulturministeriums, Andrea Stockhammer, übergeben. Das Land und die Stadt Trier hatten zuvor Unterstützung für das Vorhaben zugesichert.

Der regionaltypische Viez, auch in Eifel und Hunsrück beheimatet, geht auf eine jahrhundertalte Tradition zurück und ist eng mit der Erhaltung von Streuobstwiesen und der Obstproduktion verbunden. Ausgeschenkt wird er in der Regel im Viezporz, dem dafür typischen Trinkgefäß.

Laut den Viezbrüdern haben bereits mehr als 1300 Menschen eine Online-Petition sowie eine Unterschriftensammlung für «Viez» als Kulturerbe unterstützt. Auch zahlreiche Vereine, Viezproduzenten und -konsumenten, Städte und Dörfer seien mit im Boot, hieß es. Etliche davon stammen aus dem Saarland und aus Luxemburg.

Bisher ist Rheinland-Pfalz unter anderem mit der Töpfertradition Westerwälder Steinzeug und der Wiesenbewässerung in den Queichwiesen zwischen Landau und Germersheim in der Liste vertreten. (dpa)

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