++ Historischer Erdrutschsieg: Stefan Metzdorf gewinnt deutlich Landratswahl in Trier-Saarburg ++

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Foto: stefan-metzdorf.de

TRIER. Im Kreis Trier-Saarburg waren heute 121.000 Bürger aufgerufen, in einer Stichwahl einen neuen Landrat für die kommenden acht Jahre zu wählen. Dabei traten Amtsinhaber Günther Schartz (CDU) und Herausforderer Stefan Metzdorf (SPD) gegeneinander an.

Nach Auszählung der 175 Stimmbezirke gab es ein eindeutiges Ergebnis:

Neuer Landrat in Trier-Saarburg wird der SPD-Kandidat Stefan Metzdorf. Der Oberbürgermeister der Ortsgemeinde Gusterath wurde mit 68,27 % und damit mit mehr als 2/3 der Stimmen direkt zum neuen Landrat in Trier-Saarburg gewählt. Günther Schartz erhielt nur 31,73 % der Stimmen (Stand. 19.45 Uhr).

Zum ersten Mal wurde damit im Kreis Trier-Saarburg ein SPD-Kandidat zum Landrat gewählt. Der neue Landrat tritt sein Amt ab dem 1. Januar 2022 an.

 

Foto: Landkreis Trier-Saarburg

Die Wahlbeteiligung lag bei knapp 46 Prozent der Wahlberechtigten.

Aus dem ersten Wahlgang am 26. September ging der 58-jährige Metzdorf mit 32,4 Prozent der Stimmen hervor. Schartz (58) hatte 31,3 Prozent für sich verbuchen können. Drei weitere Kandidaten hatten sich nicht für die Stichwahl qualifizieren können.

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Foto: Landkreis Trier-Saarburg

 

 

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6 KOMMENTARE

  1. Da wird der alte Amtsinhaber aber jammern dass die Presse ihm den Wahlsieg vermasselt hat, weil sie ans Licht gebracht hat dass er mit einem Vorstandsposten zusätzlich so viel Geld verdient hat wie in seinem Amt.
    Dass er mit seinen Einkünften auch wenn es rechtlich korrekt war moralisch aber übertrieben hat kommt ihm sicher nicht in den Sinn, neben seinem Salär hat er doch mindestens eine halbe Million Euro extra verdient über die letzten Jahre und das Geld wohl auch gerne eingesackt. Da die Aktien der RWE dem Landkreis gehören hätte er das Geld auch an den Kreis abführen sollen , abzüglich der Aufwandsentschädigung für die Sitzungen.
    Die Gier hat ihn zu Fall gebracht.

    • Kann ich nur unterschreiben! Dass er jetzt die Schuld auf die böse Presse schiebt, rückt ihn fast schon in Trump-Nähe. Vielleicht sollte er sich mal fragen, wie es bei einem Harz IV-Empfänger ankommt, der bei Antragstellung finanziell die Hosen runterlassen muss und jetzt pro Monat 3 Euro mehr erhält! Da kann ich nur sagen: Jeglichen Bezug zur Basis und Bodenhaftung verloren.

  2. Herr Schartz kann sich trösten. Seine Frau arbeitet trotz seines guten Einkommens wöchentlich 12 Stunden im Saarburger Krankenhaus und nimmt damit seit Jahren einen Job in Anspruch den eine alleinerziehende Mutter sicher besser gebrauchen könnte.
    Warum auch was ehrenamtliche machen ,wenn man nur knapp 300k € zur Verfügung hat.
    Leute diebso abgekoppelt von der Realität ihrer Mitmenschen sind gehören abgewählt. Und natürlich ist die Wahl eine zwischen Pest und Cholera da wähle ich Cholera, denn einen Durchfall bekommt man weg!

  3. Er ist halt CDUler – einer bi ins Mark korrupten Partei. Bei denen wundert mich überhaupt nichts mehr. Wie schön, dass mit der Wahl vom 26. September der Kreis „rot“ geworden ist… Die Schwarzen haben, auf welcher Stufe auch immer, ein ganz besonderes Verhältnis zum Geld.

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