Trier: Umsetzung des urbanen Sicherheitskonzepts beginnt

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Foto: dpa

TRIER. Rund zehn Monate nach der tödlichen Amokfahrt in Trier macht die Stadt ihre City sicherer: Heute beginnt die erste Bauphase eines «urbanen Sicherheitskonzepts», das ein Poller-System und feste Barrieren in der gesamten Fußgängerzone vorsieht.

Insgesamt soll es zehn Zonen geben, die jeweils mit Absperrungen voneinander getrennt sind. Die Arbeiten beginnen am Domfreihof (9.30 Uhr): Geplant sind versenkbare Hochsicherheitspoller sowie abbaubare und dauerhafte Blockaden – letzteres können auch massiv verankerte Bänke, Hochbeete, Sitzsteine oder Fahrradbügel sein. Die Umsetzung des Projektes soll bis 2024 dauern.

Auslöser für das Sicherheitskonzept war die Amokfahrt vom 1. Dezember 2020, bei der ein Mann mit seinem Geländewagen in hohem Tempo durch die Fußgängerzone raste und fünf Menschen tötete. Zudem wurden viele Menschen verletzt und traumatisiert. Als mutmaßlicher Amokfahrer steht seit dem 19. August ein 52-Jähriger vor dem Landgericht Trier – unter anderem wegen fünffachen Mordes. (dpa)

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