Unmengen an Bauschutt: Schutt von Abrisshäusern kann dem Wiederaufbau dienen!

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Braune Wassermassen und Schutt nach der Flutkatastrophe. Foto: Thomas Frey/dpa/Archiv

BAD NEUENAHR.Der Bauschutt von wegen Einsturzgefahr abgerissenen Häusern im flutgeschädigten Ahrtal kann laut der Kreisverwaltung Ahrweiler teils dem Wiederaufbau dienen.

Wegen der hohen Zahl von abrissreifen geschädigten Gebäuden bei der Sturzflut mit 133 Toten am 14. und 15. Juli nach extremem Starkregen seien «immense Mengen an Bauschutt entstanden», teilte die Behörde in Bad Neuenahr-Ahrweiler am Donnerstag mit. Er solle recycelt werden, sofern dies möglich sei und es nicht zu große Belastungen mit Schadstoffen gebe. «Sobald die Einsatzmöglichkeiten des erzeugten Recyclingmaterials durch Analysen bestimmt sind, werden diese Produkte zum Wiederaufbau angeboten», hieß es weiter.

Auch getrockneter, gesiebter und nicht zu sehr etwa von Heizöl belasteter Schlamm von Häusern und Grundstücken könnte nach einer Analyse «gegebenenfalls zum Wiederaufbau – beispielsweise im Straßen- und Wegebau – verwendet werden», erklärte die Kreisverwaltung. Zu stark belasteter Schlamm sei fachgerecht in Deponien entsorgt worden. Allein im Auftrag der Kreisverwaltung seien für die Entfernung von Schlamm aus Gebäuden und von Grundstücken mehr als 50 Saug- und Spülfahrzeuge eingesetzt worden. Diese Arbeiten liefen noch.

Darüber hinaus wurden nach den Angaben rund 3.750.000 Millionen Liter Heizöl-Wasser-Gemische in einer vom Technischen Hilfswerk (THW) betriebenen Spezialanlage filtriert. «So konnten circa 1.700.000 Liter 98-prozentiges Heizöl zurückgewonnen und einer Raffinerie zugeführt werden», ergänzte die Kreisverwaltung.

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