Westeifel Werke begrüßen neue Azubis und neue Mitarbeiter

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Im Unternehmensverbund der Westeifel Werke haben im August zwölf junge Menschen ihre Ausbildung begonnen. Foto: Hank/WEW

GEROLSTEIN. Die Westeifel Werke der Lebenshilfen Bitburg, Daun, Prüm mit deren Tochterunternehmen „Lebenshilfe Wohngemeinschaften Eifel“, „EuWeCo“, „euvea Freizeit- und Tagungshotel“ und „WEW Integrationsgesellschaft“ beschäftigen insgesamt rund 1350 Mitarbeiter mit und ohne Behinderung an 13 Standorten in der Eifel. Im Mittelpunkt an allen Standorten stehen Menschen mit Behinderung und deren Teilhabemöglichkeit am Arbeitsleben sowie am Leben in der Gemeinschaft. Um eine optimale Betreuung zu gewährleisten, arbeiten zahlreiche hauptamtliche Kräfte mit den unterschiedlichsten Qualifikationen im Unternehmensverbund.

Das zeigen auch die vielfältigen Ausbildungsangebote der Westeifel Werke: Am 2. August 2021 haben zwölf junge Menschen ihre Berufsausbildung zur Heilerziehungspflegerin und zum Heilerziehungspfleger, zur Industriekauffrau, zum Fachinformatiker sowie zur Hauswirtschafterin und zur Köchin begonnen, wie die Westeifel Werke heute mitteilen. Bis auf eine Stelle konnten erfreulicherweise alle freien Ausbildungsstellen besetzt werden. Aktuell beschäftigt der Unternehmensverbund insgesamt 36 Azubis.

Zum Ausbildungsstart treffen sich die neuen Auszubildenden der Westeifel Werke und aller Tochterunternehmen in der Hauptverwaltung Gerolstein zum ersten Kennenlernen. An diesem Tag stellen sich auch die einzelnen Abteilungen der Verwaltung vor und erläutern ihre Aufgaben und Zuständigkeiten. So erhalten die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen ersten Überblick zur Orientierung und lernen die verschiedenen Ansprechpartner kennen.

Wie in unzähligen Unternehmen in Deutschland, ist auch bei den Westeifel Werken der Bedarf an qualifizierten Fachkräften groß. Dieses Jahr können von zehn Auszubildenden sieben weiterbeschäftigt werden. Die Westeifel Werke bieten einen sicheren Arbeitsplatz in einem modernen Sozialunternehmen mit betrieblicher Altersversorgung sowie ein offenes und konstruktives Arbeitsklima.

Der Unternehmensverbund der Westeifel Werke wünscht allen Azubis viel Erfolg für die Zukunft und einen guten Arbeitsstart.

Ausführliche Informationen zu Ausbildungsstellen finden Interessierte auf dem „Stellenmarkt“ der Unternehmenshomepage im Internet unter www.westeifel-werke.de/stellenmarkt. Bewerbungen für eine Ausbildungsstelle, ein Praktikum und den Bundesfreiwilligendienst nimmt die Personalabteilung der Westeifel Werke in Gerolstein gerne entgegen.

Neben neuen Azubis konnten die Westeifel Werke in diesem Jahr auch neun neue Teilnehmer im Berufsbildungsbereich (BBB) begrüßen. Der BBB stellt nach dem dreimonatigen Eingangsverfahren die zweijährige Ausbildungsphase in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) dar. „Viele Teilnehmer kennen wir bereits durch Praktika, die sie im Rahmen ihrer schulischen Ausbildung in den umliegenden Förderschulen absolvierten“, so die standortübergreifende Abteilungsleiterin Nicole Lamberty. „Im dreimonatigen Eingangsverfahren können sich alle kennenlernen und es werden wichtige Arbeitssicherheitsvorschriften besprochen. Zudem probieren wir gemeinsam aus, welche Tätigkeiten ihren Fähigkeiten und Neigungen entsprechen und loten ihre Stärken und Schwächen aus. Es werden Ziele für den weiteren Verlauf der Maßnahme gesteckt, die regelmäßig gemeinsam mit dem Teilnehmer und dem Leistungsträger, der Agentur für Arbeit, überprüft und bei Bedarf angepasst werden. Erst danach beginnt für zwei Jahre der BBB.“

Im September konnte die Geschäftsführung der Westeifel Werke neun neue Teilnehmer im Berufsbildungsbereich (BBB) begrüßen. Foto: Schröder/WEW

Im ersten Jahr stehen dort die Förderung der Persönlichkeit, Kulturtechniken und das Erlernen von Grundarbeitsfähigkeiten im Vordergrund. Im zweiten Jahr werden konkrete berufliche Fähigkeiten in verschiedensten Bereichen praxisnah geschult und durch Praktika im Arbeitsbereich oder auf dem ersten Arbeitsmarkt gefestigt. Dies können unter anderem folgende Arbeitsbereiche sein: z.B. Montage und Verpackung, Holzverarbeitung, Metall, Lasur, Küche und Hauswirtschaft u.v.m. Gegen Ende der Maßnahme wird dann gemeinsam geschaut, in welchen Bereich der Werkstatt der Teilnehmer aufgenommen wird oder ob eine Anstellung auf dem ersten Arbeitsmarkt möglich ist.

Die Freude bei den Teilnehmern über ihren neuen Lebensabschnitt ist groß. „Ich fühle mich bisher sehr wohl“, so Jonas Schmitz über seine ersten Tage im BBB. „Ich stehe natürlich hier noch am Anfang eines langen Weges und lasse alles einfach mal auf mich zukommen. Aber ich entwickle mich gerne weiter.“ Auch Cheyenne Jabin schaut mit Spannung auf Ihre Zukunft: „Ich freue mich sehr auf die Arbeit in der Werkstatt und die nächsten Monate. Es gefällt mir hier sehr gut.“

Weitere Infos zum BBB gibt es unter: www.westeifel-werke.de/berufsbildungsbereich.

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