„Tag des offenen Denkmal“ – Rheinland-Pfalz rückt 148 Denkmäler in den Blick

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Das klassizistische Schloss Monaise in Trier.

MAINZ. Um Sein und Schein geht es am kommenden Sonntag beim Tag des offenen Denkmals. In diesem Jahr sind wieder viel mehr Betrachtungen vor Ort möglich als 2020.

Vom römischen Theater in Mainz bis zum Minoritenkloster in Oberwesel – der Tag des offenen Denkmals am kommenden Sonntag macht in diesem Jahr auf 148 besondere Orte aufmerksam. Die Entwicklung der Pandemie mache es möglich, sich dazu auch wieder zu Veranstaltungen zu treffen, sagte Innenminister Roger Lewentz am Donnerstag in Mainz. Insgesamt sind 214 Veranstaltungen geplant, darunter zum Teil auch digital.

Das diesjährige Motto des in Rheinland-Pfalz zum 30. Mal organisierten Tages steht unter dem Motto: «Sein und Schein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege». Dabei soll etwa das Verhältnis von Original und Rekonstruktion betrachtet werden.

«Wir sind das römischste Bundesland in Deutschland mit herausragenden Standorten», sagte Lewentz. «Das ist ein Alleinstellungsmerkmal für Rheinland-Pfalz.» Es sei angebracht, auch in den Kommunen «mit diesem römischen Erbe noch viel offensiver, darstellender, werbender umzugehen».

Am Tag des offenen Denkmals werde es auch möglich, ganz viele private Denkmäler zu besuchen, sagte die Leiterin der Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE), Heike Otto. Zwar könne der Denkmaltag noch nicht ganz wie vor Corona stattfinden. Es werde aber schon wieder viel mehr möglich sein als vor einem Jahr. «Es gibt nichts Schöneres als die Denkmäler wirklich vor Ort selbst zu besuchen», sagte die Generaldirektorin.

Bei der Flutkatastrophe im Juli wurden nach Angaben des Innenministers etwa 350 Denkmäler beschädigt, davon allein 250 im Landkreis Ahrweiler. Die Schäden erreichten einen dreistelligen Millionenbetrag, sagte Lewentz. Es sei eine gute Nachricht, dass voraussichtlich die überwiegende Mehrzahl der beschädigten Denkmäler wieder instandgesetzt werden könne.

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