Sanierung abgeschlossen: Landtag kehrt in Mainzer Deutschhaus zurück

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Foto: Arne Dedert/dpa

MAINZ. Nach fast sechs Jahren und einer aufwendigen Sanierung kehren die Abgeordneten der rheinland-pfälzischen Volksvertretung heute zum Sitz des Landtags zurück. Die Feierlichkeiten zur Wiedereröffnung des historischen Deutschhauses am Rheinufer beginnen mit der Einweihung der Fahnen-Installation «Drei Farben» (12.00 Uhr). Der symbolischen Schlüsselübergabe (16.45 Uhr) an Landtagspräsident Hendrik Hering (SPD) folgt ein Festakt (17.00 Uhr) zur Eröffnung mit Ansprachen von Hering und Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD). Beschlossen werden die Feiern mit einem Parlamentarischen Abend im neuen Landtagsrestaurant.

Die Bürgerinnen und Bürger sind ab Freitag zu Führungen eingeladen. Die erste Plenarsitzung in einem völlig neu gestalteten runden Saal ist für den 22. September vorgesehen. Während der Sanierungsarbeiten tagte der Landtag zunächst in der Steinhalle des Landesmuseums, später unter Corona-Bedingungen in der Rheingoldhalle.

Im Jahr 2016 begannen die Sanierungsarbeiten an dem Gebäude, das im 18. Jahrhundert gebaut wurde und dessen Name an die katholische Ordensgemeinschaft des Deutschen Ordens erinnert, der in der Tradition der Ritterorden aus der Zeit der Kreuzzüge steht. Dabei wurde das Gebäude bis auf die Außenmauern entkernt und neu errichtet. Die Gesamtkosten der Landtagssanierung belaufen sich auf 73 Millionen Euro. (dpa)

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