++ ABSAGE – Trierer Museumsnacht kann auch in diesem Jahr nicht stattfinden ++

0
Innenhof des Stadtmuseums Simeonstift Trier

TRIER. Die für Samstag, den 11. September 2021 angekündigte Lange Museumsnacht in Trier fällt aus. Dafür haben sich die Teams des Rheinischen Landesmuseums Trier, des Stadtmuseums Simeonstift, des Museums am Dom, des Museums Karl-Marx-Haus und der Schatzkammer der Wissenschaftlichen Bibliothek der Stadt Trier nach reiflicher Überlegung entschlossen. 2021 ist bereits das zweite Mal in Folge, dass die Lange Museumsnacht wegen der Corona-Pandemie ausfällt.

Die Lange Museumsnacht lebt vom gemeinschaftlichen Erkunden von Kunst und Kultur, den besonderen Aktionen und Führungen in den Museen. Mit rund 4000 Besucherinnen und Besuchern war die Museumsnacht in den Jahren vor der Corona-Pandemie ein Event vor allem für die Trierer, die in ihren Museen gleichzeitig auch bei Musik, einem Glas Wein und kleinen Speisen einen besonderen kulturellen Abend genießen konnten.

„Das alles wird bei den aktuellen Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie nicht möglich sein“, bedauert Bettina Leuchtenberg, Koordinatorin der Museumsstadt Trier als Ausrichterin der Langen Museumsnacht. „Wir müssten bei einer Führung durch einen Raum erst einmal alle Gäste herauskomplimentieren, die sich eine Ausstellung ansehen. Erst dann könnten jeweils auch nur 25 Personen mitgehen. Dies ist logistisch ein unglaublicher Aufwand. Und vor allem ist das für unsere Besucher weder schön noch vermittelbar.“ Hinzu kommen gerade bei den kulinarischen Angeboten so aufwändige Regelungen, dass einige Caterer bereits abgesagt hätten. „Da in den einzelnen Häusern nur eine bestimme Besucherzahl erlaubt ist, rechnen wir mit Wartezeiten vor den Häusern, die wir nicht beeinflussen können“, so Leuchtenberg. „Zudem dürfen sich in manchen kleinen Ausstellungsräumen teilweise nur zwei oder drei Personen befinden – das lässt sich zwar nachhalten und kontrollieren, aber ein entspannter und schöner Museumsabend wäre das weder für die Besucher noch für die Teams in den fünf Museen. Kurz: Wir können in der Pandemie nicht nur annähernd das liefern, was unsere Gäste erwarten. Wir haben die Absage schweren Herzens getroffen und hoffen auf bessere Zeiten.“

Vorheriger ArtikelTrier: Mittelalter-Ausstellung der Schatzkammer wird Römer-Ausstellung ergänzen
Nächster ArtikelLuxemburgs Gesundheitsministerin braucht 3 Millionen für Cannabis

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.