Schule in Rheinland-Pfalz: „Großer Runder Tisch“ statt Bildungsgipfel vereinbart

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Foto: dpa-Archiv

MAINZ. Rund einen Monat nach dem Start ins neue Schuljahr wollen sich alle Akteure der Schulgemeinschaft in Rheinland-Pfalz zu einem Runden Tisch zur Bildungspolitik zusammenfinden.

Es gebe die Zusage des Bildungsministeriums zu einem großen Runden Tisch, der voraussichtlich am 30. September starten solle, sagte Landeselternsprecher Reiner Schladweiler am Mittwoch in Mainz.

Dabei soll es vor allem um das von der Landesregierung geplante Projekt einer „Schule der Zukunft“ gehen. Bislang hatten der Landeselternbeirat und die Landesvertretung der Schülerinnen und Schüler (LSV) einen Bildungsgipfel gefordert, um Konsequenzen aus der Corona-Situation zu besprechen.

Mit Blick auf den Schulstart am kommenden Montag trafen am Mittwoch Vertreter des Landeselternbeirats, der Landesvertretung der Schülerinnen und Schüler sowie von Lehrerverbänden und -gewerkschaften zusammen, um eine gemeinsame Haltung mit Blick auf die Corona-Situation zu entwickeln. „Dass die Schulen irgendwann wieder schließen müssen, das ist die große Angst“, sagte Pascal Groothuis vom LSV-Vorstand. Es seien wirksame Maßnahmen nötig, um die Schulen weiter offen halten zu können.

Dazu müssten mit Einwilligung der Eltern auch Impfkampagnen an Schulen gehören, etwa mit Impfbussen vor den Schulen, sagte Groothuis. Die Vorsitzende des Philologenverbands, Cornelia Schwartz, sagte, die Maskenpflicht im Unterricht sei „keine angenehme Sache, aber das kleinere Übel verglichen mit einer Quarantänemaßnahme“.

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