Lokführerstreik führt zu massiven Einschränkungen

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Foto: Julian Stratenschulte/dpa

MAINZ/SAARBRÜCKEN. Im Bahnverkehr in Rheinland-Pfalz und im Saarland gibt es durch den Streik der Lokführer am Mittwoch massive Einschränkungen. Pendler müssten sich auf lange Wartezeiten einstellen, sagte eine Bahn-Sprecherin in Frankfurt. Der Ersatzfahrplan sei angelaufen, aber der Zugverkehr sei sehr stark beeinträchtigt. Durch den Streik würden aber nirgends Züge auf den Strecken stehen.

Die Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) hatte nach einer Urabstimmung ihre Mitglieder im Bahnkonzern am Dienstag zu einem Arbeitskampf aufgerufen. Nach dem Start des Streiks im Güterverkehr am Dienstagabend, wird seit Mittwochmorgen der Fern- und Regionalverkehr für 48 Stunden bundesweit bestreikt. Für Mittwoch und Donnerstag hat die Deutsche Bahn 75 Prozent ihrer Fernzüge gestrichen.

Bei der Urabstimmung hatten 95 Prozent der teilnehmenden GDL-Mitglieder für einen Arbeitskampf gestimmt. Damit wurde die notwendige Zustimmung von 75 Prozent weit übertroffen worden. Die GDL will eine Nullrunde im laufenden Jahr nicht akzeptieren, verlangt eine Corona-Prämie von 600 Euro und Einkommenssteigerungen von insgesamt 3,2 Prozent bei einer Laufzeit von 28 Monaten. (dpa)

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