Bund zahlte bisher rund 2,5 Millionen Euro für nachhaltige Waldbewirtschaftung in Trier und Trier-Saarburg

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Foto: Landesforsten Rheinland-Pfalz

TRIER. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft stellt aus dem Konjunktur- und Zukunftspaket 500 Millionen EUR für den Erhalt und die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder zur Verfügung.

Die Prämie in Höhe von mindestens 100 EUR pro Hektar kann von privaten und kommunalen Waldbesitzern beantragt werden, als Grundlage dient eine entsprechende Förderrichtlinie zum Erhalt und zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Wälder vom 22. Oktober 2020.

Die zuständige Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) hat dem Trierer CDU-Bundestagsabgeordneten eine Übersicht über bewilligte Förderanträge in der Stadt Trier und dem Landkreis Trier-Saarburg übermittelt. So flossen bisher 2.458.716 EUR in die nachhaltige Waldbewirtschaftung auf rund 25.000 Hektar Waldfläche in Trier und Trier-Saarburg (Stand 08.07.2021).

„Rund 2,5 Millionen EUR gab es bisher vom Bund für eine nachhaltige und klimaschonende Waldbewirtschaftung bei uns in der Region. Dieses Geld wird auch dringend benötigt, denn Bäume sind nun mal exzellente CO2-Speicher und helfen, dem Klimawandel entgegenzutreten. Nicht nur als CDU-Politiker, sondern auch als Waldbesitzer unterstütze ich den Kurs unserer Bundeswaldministerin Julia Klöckner (CDU) und begrüße diese Investitionen in den nachhaltigen Schutz unserer Wälder“, so Andreas Steier (49). „Im Hinblick auf den heute gestarteten ‚Waldgipfel‘ des in Fachkreisen umstrittenen Buchautors Peter Wohlleben braucht es eine auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierte Waldpolitik und die Einbindung aller Akteure, wie auf dem Nationalen Waldgipfel der Bundesregierung im Juni dieses Jahres geschehen.“

Und Steier weiter: „Aus meiner Sicht müssen wir das Problem ganzheitlich angehen: Wiederaufforstung des Mischwalds mit Hilfe einer Durchmischung der Fichtenwälder mit Laubbaumarten, Förderung der Naturverjüngung durch natürlichen Sameneintrag durch Wildtiere und -vögel sowie eine gezielte Wiederaufforstung von Kahlflächen mit ortstypischen Baumarten. Zu einer vernünftigen Bewirtschaftung gehört auch, dass aus unseren Wäldern Holz als nachhaltiger Bau- und Produktionsrohstoff entnommen werden kann. Wenn wir zum Beispiel eine Schule in Holzbauweise errichten, muss das Holz von hier stammen und darf nicht teuer und klimaschädlich von weit her importiert werden.“

Hintergrund: Mit der „Nachhaltigkeitsprämie Wald“ unterstützt die CDU-geführte Bundesregierung Waldeigentümer, die ihren Wald nachhaltig bewirtschaften und das Ganze durch eine unabhängige Zertifizierung dokumentieren. Mehr Informationen sowie Antragsunterlagen unter www.bundeswaldpraemie.de

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