Ermittlungsverfahren wegen verspäteter Warnungen: Staatsanwaltschaft sammelt Hinweise zur Flutkatastrophe

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Eine Statue der Justizia. Foto: Peter Steffen/dpa/Archivbild

KOBLENZ.  Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat eine Mail-Adresse für die Sammlung von Hinweisen zur Flutkatastrophe an der Ahr eingerichtet.

Im Anschluss an die Mitteilung zur Prüfung eines Ermittlungsverfahrens wegen möglicherweise verspäteter Warnungen und Evakuierungen seien „wertvolle Hinweise zum Ablauf und zur Bewertung der Ereignisse“ eingegangen.

Das teilte die Justizbehörde am Dienstag mit. Um Hinweise zügig bearbeiten zu können, werde darum gebeten, diese ausschließlich auf dem E-Mail-Weg an die Adresse „unwetter.stako@genstako.jm.rlp.de“ zu verschicken.

Die Staatsanwaltschaft prüft, ob sie nach der Flutkatastrophe vom 14. Juli ein Ermittlungsverfahren wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Körperverletzung einleitet.

n diese Prüfung sollen neben der „umfangreichen Presseberichterstattung“ auch Feststellungen aus Todesermittlungsverfahren sowie allgemeine polizeiliche Hinweise aus der Katastrophennacht zum 15. Juli einbezogen werden.

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