Unesco-Beratungen: Noch mehr Welterbe für RLP?

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Der Niedergermanische Limes soll Welterbe werden. Foto: Marcel Kusch/dpa

FUZHOU. Die Beratungen über die Aufnahme des jüdischen Erbes in Mainz, Speyer und Worms sowie den Niedergermanischen Limes in die Welterbeliste sind auf Mittwoch verschoben worden. Das berichtete am Dienstag das zuständige Komitee der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation (Unesco) auf seiner laufenden Sitzung in der chinesischen Stadt Fuzhou. Die Diskussionen über die verschiedenen Anträge aus aller Welt kommen langsamer als erwartet voran, so dass das Komitee hinter dem Zeitplan liegt.

Das Welterbekomitee tagt noch bis Samstag online und vor Ort. Es setzt sich aus 21 gewählten Vertragsstaaten der Welterbekonvention von 1972 zusammen. Es entscheidet in der Regel jährlich über die Einschreibung neuer Kultur- und Naturstätten in die Welterbeliste. Wegen der Pandemie war die Tagung im vergangenen Jahr verschoben worden. Auf der Welterbeliste stehen mehr als 1100 Kultur- und Naturstätten in 167 Ländern. 51 davon gelten als bedroht. Deutschland hat jetzt 48 Welterbestätten. (dpa)

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