Bitburg: Antrag auf Soforthilfen und telefonische Beratung möglich

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Foto: dpa/Symbolbild

BITBURG. Die entsetzliche Flutkatastrophe hat wie allerorts im Eifelkreis in den Bitburger Stadtteilen Erdorf und Stahl verheerende Schäden angerichtet und ein großes Ausmaß der Zerstörungen für Betroffene mit sich gebracht. In dieser Situation bietet die Stadt Bitburg gemeinsam mit den Netzwerkpartnern der Engagierten Stadt Bitburg begleitende Gespräche und Hilfen an, wie die Stadtverwaltung mitteilt.

Wer sich das Erlebte von der Seele reden möchte, findet Gehör: Die Stadt erfasst auf Wunsch gemeinsam mit den Betroffenen den wichtigsten Unterstützungsbedarf und steht ihnen beratend bei der Vermittlung von Hilfen zur Seite. Interessenten werden gebeten, sich unter Telefonnummer: 06561/6001-0 an die Zentrale der Stadtverwaltung Bitburg zu wenden und Telefonnummer und/oder Email-Adresse zu hinterlassen. Monika Dondelinger, Sozialarbeiterin und Projektbegleiterin im Netzwerkprogramm der Engagierten Stadt wird dann zeitnah Kontakt mit ihnen aufnehmen.

Soforthilfe oder Unterstützung erhalten Betroffene u.a. über die Bürgerhotline der Kreisverwaltung Bitburg-Prüm, Tel. 06561 15-555, Email: hochwasser@bitburg-pruem.de.

Antragstellungen an das Deutsche Rote Kreuz auf Gewährung von Soforthilfen bis maximal 2500 Euro aus dem gemeinsamen Spendenkonto des Eifelkreises mit dem DRK sind jetzt ebenfalls möglich: Bei der Antragstellung auf einem vorgegebenen Formular müssen Schadensereignisse und persönliche Notlage beschrieben und von dem jeweiligen Ortsvorsteher bestätigt werden. Antragsformulare gibt es beim DRK, den Ortsvorstehern und der Engagierten Stadt Bitburg.

Betroffene können sich ebenfalls an den Caritasverband Dienststelle Bitburg, Tel. 06561/9671-0, zur Gewährung einer finanziellen Soforthilfe wenden. Die finanziellen Hilfen des Caritasverbandes werden über das Spendenkonto des Diözesancaritasverbandes mit dem Bistum zur Verfügung gestellt. Beim Caritasverband können ebenfalls Sachspenden aus der Spendenaktion abgeholt sowie Beratungsgespräche zur Klärung der Notsituation vereinbart werden.

Alle, die vom Hochwasser betroffen sind, können sich schnell und unbürokratisch mit Lebensmitteln und Hygieneartikel für den täglichen Bedarf bei der Bitburger Tafel eindecken. Über die Tafel werden auch die Lebensmittel und Sachspenden aus der Spendenaktion im Edeka-Einkaufszentrum Limbourgs Hof verteilt.

Seelsorgerische Begleitung und Nachfragen zu Aktionen in Pfarreien sind über die jeweilige Pfarrei anzufragen oder über Email an: engagierte@stadt.bitburg.de.

Kostenlose Gebäudetrockner können unter Telefonnummer: 06561-6020 2015 oder unter Email: unwetter@drkbitburg.de angefragt werden.

Über die Internetseite des Eifelkreises www.eifelkreisverbindet.de können Lokalhelfer zur ehrenamtlichen Unterstützung und auch weiteren Hilfen gesucht werden.

Mit allen Fragen und/oder dem Wunsch eines Hilfeaufrufes können sich die betroffenen Bitburger jederzeit auch unter der Emailadresse engagierte@stadt.bitburg.de an die Engagierte Stadt Bitburg wenden. Die Stadt wird dann nach besten Kräften nach Antworten, hilfreichen Stellen und Unterstützung in ihrem Netzwerk oder auch überregional suchen und vermitteln.

Joachim Kandels, Bürgermeister der Stadt Bitburg bedankt sich bei den vielen Helfern, die sich in den vergangenen Tagen unermüdlich und bis an die Grenzen der eigenen Kräfte eingesetzt haben und den Betroffenen mit Tatkraft solidarisch zur Seite standen.

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