Gravierende Schäden: Regionalverkehr an Ahr und in der Eifel – Ersatzverkehr stabilisiert sich

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Ein Zug bei Hochwasser in Kordel; Foto: dpa

KOBLENZ. Nach der unwetterbedingten Sperrung des Regionalverkehrs an der Ahr und in der Eifel ist der Schienenersatzverkehr für Bahnpendler ausgeweitet worden. Seit Freitag werde die südliche Eifelstrecke zwischen Gerolstein und Trier stündlich von Bussen bedient, wie der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord in Koblenz mitteilte. Bisher sei dort nur ein Busnotverkehr ohne geregelten Fahrplan möglich gewesen.

Zuvor war bereits für den nördlichen Abschnitt der Eifelstrecke zwischen Euskirchen und Gerolstein ein stündlicher Ersatzverkehr eingerichtet worden. Auf der Strecke der Ahrtalbahn zwischen Remagen und Ahrweiler verkehrt der Ersatzverkehr im Halbstundentakt. Gemeinsam mit der Deutschen Bahn und den beauftragen Busunternehmen arbeite man weiter daran, den Schienenersatzverkehr zu stabilisieren, hieß es in der Mitteilung.

Die Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hatte bei der Bahn gravierende Schäden verursacht. Insbesondere im Nah- und Regionalverkehr gibt es derzeit große Einschränkungen. Allein bei der Ahrtalbahn seien «sieben Brücken und 24 Kilometer Strecke nicht mehr oder nur noch rudimentär vorhanden», teilte die Deutsche Bahn am Dienstag mit. Insgesamt sieben Regionalverkehrsstrecken seien von den Wassermassen so stark zerstört worden, dass sie neu gebaut oder umfangreich saniert werden müssten.

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