Digitale Prüfungen an Hochschulen sollen rechtssicher werden

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Ein leerer Hörsaal an einer Universität. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

MAINZ. Nach den Erfahrungen mit dem Online-Studium in der Corona-Pandemie wollen die rheinland-pfälzischen Hochschulen auch digitale Prüfungen rechtssicher gestalten.

Wissenschaftsminister Clemens Hoch (SPD) kündigte dazu am Montag eine zusätzliche Förderung für den schon seit 2000 bestehenden Virtuellen Campus Rheinland-Pfalz (VCRP) im Umfang von 200.000 Euro an. Das Projekt im Auftrag der Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Rheinland-Pfalz soll die rechtssichere Einbindung von digitalen Prüfungsformaten in die zentralen Lehr- und Lernplattformen des VCRP umsetzen. Die Mittel stammen aus dem Programm zur Stärkung der Digitalisierung an den Hochschulen.

Auch wenn die Hochschulen im kommenden Wintersemester wieder mehr Präsenzveranstaltungen in der Lehre anbieten wollen, sollen Elemente des Online-Unterrichts beibehalten werden. «Im Sinne eines Blended Learning, das Präsenzlehre und virtuelle Lehre miteinander verbindet, sollen dort, wo es sinnvoll ist, auch in Zukunft digitale Lehrformate zum Einsatz kommen», erklärte Hoch. Die Digitalisierung leiste einen wesentlichen Beitrag, um Qualität in Studium und Lehre zu steigern. Der landesweite Videoserver des VCRP hat seit 2015 nahezu 170.000 Videos aufgenommen, mit einem Datenumfang von rund 300 Terabyte. Die Zahl der Nutzer ist im gleichen Zeitraum von 21 000 auf mehr als 100.000 gestiegen.

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