Aufräumarbeiten in Trier ruhig verlaufen – Stadt kümmert sich um konkrete Auszahlung der Hilfen

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Foto: Harald Tittel/dpa

TRIER. Nach den Überschwemmungen sind die andauernden Aufräumarbeiten in Koblenz und Trier ruhig verlaufen. In der Nacht zum Montag habe es keine dramatischen Wendungen gegeben, teilte ein Polizeisprecher in Koblenz mit. Der Pegelstand sei ebenfalls leicht gesunken. Über die Zahl der Vermissten konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen. «Wir sind gerade dabei die Vermisstenmeldung abzuarbeiten und können daher keine verlässliche Zahl angeben,» hieß es.

Im stark betroffenen Stadtteil Ehrang in Trier haben die Einsatzkräfte am Sonntagabend alle Keller der 700 überschwemmten Häuser leergepumpt. In der Nacht zu Montag sei das Wasser jedoch erneut leicht angestiegen, teilte ein Sprecher der Stadt Trier mit. Daher sei die Feuerwehr am Montagmorgen in einer kleineren Besetzung vor Ort. Bei den Aufräumarbeiten wurden am Sonntag vier Mitarbeiter der Feuerwehr und der Stadt leicht verletzt. Auch die Stadtreinigung wird dem Sprecher zufolge noch für mindestens einen Tag die Berge an Sperrmüll räumen. «Es sieht aus wie im Krieg.»

Die finanziellen Hilfen werden für die Stadt Trier in den kommenden Tagen ebenfalls eine Herausforderung sein. Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hatte am Wochenende Soforthilfen für die betroffenen Gebiete angekündigt. Diese sollten über die Kommunen ausgezahlt werden, erklärte der Sprecher. Die Stadtverwaltung kümmere sich daher im Laufe des Tages darum, wie die konkrete Auszahlung aussehen soll.

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2 KOMMENTARE

  1. Kann sich noch jemand an die frühere Feuerpflichtversicherung erinnern?
    So etwas brauchen wir zukünftig bundesweit für Elementarschäden an allen Gebäuden und auch für privaten Hausrat, verpflichtend für alle ohne Risikoauslese. Das ganze von den privaten Versicherern abgekoppelt in staatlicher Hand. Gewerbetreibende sollen selbst entscheiden, ob sie ihren Firmeninhalt versichern oder das Verlustrisiko selbst tragen.

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