Hamilton siegt, Verstappen crasht

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Foto:dpa

SILVERSTONE. Der rechte Vorderreifen hing abgeknickt herab von Max Verstappens Red Bull. Er war nicht länger schwarz. Er war rot.

Er sah aus wie die Gummis in der obersten Reihe der Reifenmauer, die gerade das Leben des Niederländers gerettet hatten. Das ist ihre Aufgabe – im Falle eines heftigen Einschlags. Verstappens Einschlag war so heftig, dass die Farbe von der Barriere abgerieben worden war und sich übertragen hatte auf den Reifen an seinem Rennwagen.

Runde eins, Kurve neun des Silverstone Circuits, die „Copse“. Einer der schnellsten Orte der gesamten Formel 1, eine Rechtskurve, die sich nicht eignet für Spielereien. Mit Tempo 290 krachte Verstappen dort in die Gummiwand, nach einem Duell mit seinem Widersacher Lewis Hamilton. Er kletterte raus, nein, er ließ sich eher aus dem Wagen ziehen. Links und rechts wurde er gestützt von Streckenposten. Verstappen humpelte. Verstappen wurde ins Krankenhaus transferiert, dort ließ er ein MRT über sich ergehen und klagte noch immer über Schwindel. Die Kräfte, denen sein Körper ausgesetzt war, wurden auf 51 G geschätzt – das 51-fache des eigenen Körpergewichts. Zum Vergleich: Ein Kampfpilot, der zum Training in die Zentrifuge steigt, setzt sich dort einer Belastung von 9 G aus.

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