Dreyer fordert Kraftanstrengung beim Klimaschutz

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Foto: Harald Tittel/dpa

BERLIN/MAINZ. Die Hochwasserkatastrophe hat nach Ansicht der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) schwere Versäumnisse beim Klimaschutz in Deutschland offengelegt. «In den vergangenen Jahren haben wir in Deutschland vieles nicht umgesetzt, was notwendig gewesen wäre», sagte die Mainzer Regierungschefin der vom Hochwasser besonders stark betroffenen Regionen den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag).

Es reiche nicht aus, Klimaziele lediglich auszusprechen. «Es kommt darauf an, die auf den unterschiedlichen Ebenen gesteckten Ziele in einer gemeinsamen Kraftanstrengung zu erreichen», sagte Dreyer. Deutschland müsse «mehr Tempo an den Tag legen». Der Klimawandel sei angesichts der jüngsten Dürren und Unwetter nichts Abstraktes mehr. «Wir erleben ihn hautnah und schmerzhaft.»

Dreyer forderte die Verbraucher auf, sich neu zu orientieren – zudem müssten die erneuerbaren Energien ausgebaut und die Industrie umgestellt werden. Außerdem müssten Unternehmen auf dem Weg seien zu einer klimaneutralen Produktion unterstützt werden. Konkrete Forderungen und Vorhaben nannte die SPD-Politikerin aber nicht. (dpa)

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