Mit rund 400 Einsatzkräften: Großrazzia wegen illegalem Glücksspiel

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Foto: dpa-Archiv

SAARBRÜCKEN. Die Polizei ist im Saarland mit einer großangelegten Razzia gegen illegales Glücksspiel vorgegangen. Rund 400 Einsatzkräfte durchsuchten am Mittwoch mehr als 40 Gaststätten, Spielhallen und Wohnungen, wie das Landespolizeipräsidium in Saarbrücken mitteilte.

Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken ermittle wegen des banden- und gewerbsmäßigen Computerbetruges, des illegalen Glücksspiels und weiterer Delikte.

Zu den Verdächtigen zählt eine Polizeibeamtin, ihr Arbeitsplatz bei der Polizeiinspektion Völklingen und ihre Wohnung wurden daher ebenfalls durchsucht. Die Frau darf ihren Dienst ab sofort nicht mehr ausüben. «Momentan sieht es leider danach aus, dass eine Polizistin in die Sache verstrickt ist», sagte Innenminister Klaus Bouillon (CDU). «Das wirft leider ein schlechtes Licht auf die Polizei.» Das hätten die zahlreichen Polizistinnen und Polizisten nicht verdient, die engagiert, professionell und korrekt ihre Arbeit machten. Bouillon sprach von einem großen Schlag gegen das illegale Glücksspiel im Saarland.

Bei den Durchsuchungen in Völklingen, Großrosseln, Neunkirchen und Perl wurden den Angaben zufolge Geldspielautomaten, Handys und Datenträger sichergestellt, die nun ausgewertet würden. Auch Beamte der Steuerfahndung seien an der Aktion beteiligt gewesen. Weitere Unterstützung erhielt die Polizei von ihren Kollegen aus Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg.

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