Trier: Auch in der Avelsbacher Straße gilt jetzt Tempo 30

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TRIER. Die Avelsbacher Straße in Alt-Kürenz ist die nächste Trierer Hauptverkehrsachse, in der aus Lärmschutzgründen Tempo 30 gilt.

Die Anordnung der Straßenverkehrsbehörde im Rathaus betrifft den gesamten Abschnitt zwischen der Bahnunterführung und der Einmündung Domänenstraße. Die entsprechende Beschilderung wird im Lauf dieser Woche montiert. Zuvor hatte der Landesbetrieb Mobilität einen entsprechenden Antrag der Stadt Trier genehmigt.

Durch die Avelsbacher Straßen fahren je nach Straßenabschnitt bis zu 19.600 Autos und Lkws pro Tag. Das neue Tempolimit geht zurück auf eine Anwohnerinitiative. Infolgedessen hatte die Stadt ein Lärmgutachten in Auftrag gegeben. Dieses liegt seit März 2021 vor und ergab eine Überschreitung der maßgeblichen Grenzwerte. Aus dem gleichen Grund war im Mai bereits in der Matthias-, Saar-, Metzel-, Zuckerberg- und Paulinstraße Tempo 30 angeordnet worden.

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13 KOMMENTARE

  1. Es ist ja schön wenn Tempo 30 Zonen eingeführt werden, allerdings sollte man das auch kontrollieren, besonders in Wohngebieten wird sich kaum dran gehalten , dann bitte konsequent Schwellen einbauen , so wie auf dem Petrisberg, obwohl eine Schwelle noch keine Tempo 30 Zone macht, wie der Volksmund sagt.
    Da sollte man mal in unsere Nachbarländer schauen die Verkehrsberuhigung wesentlich besser durchführen als nur ein Verkehrsschild aufzuhängen .

    • Ich will keine so lästige Schwelle vor meiner Haustür haben. Zu laut. Ich will auch nicht ständig über solche Hindernisse fahren. Zu unbequem. Einfach nur noch ätzend, diese Regulierungs- und Übewachungsmoral.

      • @Wolfgang der Erste:
        Stimme Ihnen zu!
        Zudem sind es häufig die Anwohner SELBST, welche zu schnell fahren.
        Wir wohnen auch in einer 30km/h Strasse, wo die 30km/h kaum eingehalten werden, sei es durch die Kunden der beiden landwirtschaftl. Höfe, oder durch die Benutzer/Besucher des Sportplatzes an der Mosel …etc. – sowie auch sehr, sehr häufig durch die Anwohner in/aus der Strasse selbst und Oberkirch……
        Aber „Schwellen“ möchte ich keine, denn die führen möglicherweise auch zu Schäden am Kfz, auch wenn man noch so langsam darüberfährt, zudem könnten auch Radfahrer (welche auch VIEL zu schnell fahren) und Roller möglicherweise dadurch stürzen…. – absolut keine Option.

        • Danke. So ist es in allen solchen Bereichen zu beobachten. Oberkirch: Durchgangsverkehr gibt es keinen. Sie wohnen dort aber sehr schön. Alles Gute in dieser exponierten Lage.

  2. Nicht aufregen, Leute.

    Unausgegorene Persönlichkeiten hat es zu allen Zeiten gegeben.

    Immer optimistisch bleiben und Unrat vorbeischwimmen lassen…

  3. WARUM werden nicht die gemessenen Werte des Lärmgutachtens veröffentlicht?
    Ich wüsste sehr gerne, um welche Einheiten genau denn der „maßgebliche Grenzwert“ überschritten wurde!
    Diese Verschleierung und Nichtinformation führt nur zu Glaubwürdigkeitsproblemen.
    Erst kürzlich schrieb eine „Grüne“ im Rathaus-Anzeiger/Blättchen, das sie für das Gartenfeld auch Tempo 30 fordere, da sie, bei geöffnetem Fenster durch die „erhebliche Lärmbelästigung“ des Kfz-Verkehrs gestört würde…..wie wäre es, wenn sich die Dame eine ländlichere, ruhigere Wohnung suchen würde? Zudem kann in diesem Teilstück, bedingt durch parkende Autos und wegen der, nur von Radfahrern den Kfz-Fahrern weggenommene Fahrbahn, beengten Fahrspur für KfZ eh nur langsam gefahren werden….wie empfindlich muss man sein? Da haben all die Anwohner aber Glück, keine Familien mit mehreren Kindern als Nachbarn zu haben, oder neben einem Spielplatz, oder einer AFA zu wohnen….da ist „Lärmbelästigung“ um ein vielfaches höher und kann nicht mit einer behördlichen Geschwindigkeitsbeschränkung minimiert werden…..so was aber auch😁.
    Jammern und Meckern auf hohem Niveau!

    • Leben unter der Käseglocke ist das wohl. Die Grünen in diesem Stadtteil sind für irrationale Forderungen bekannt, sh die olle Schule, und kommen oft damit durch.

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