++ Aktuell: Sollen „Impfschwänzer“ zur Kasse gebeten werden? – so äußert sich das Land RLP ++

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Der Unmut über Menschen, die Impftermine nicht wahrnehmen, wächst. Foto: dpa

MAINZ. Immer häufiger melden insbesondere Impfzentren, dass immer mehr zugewiesene Termine nicht wahrgenommen werden – ohne diesen jedoch vorher abzusagen, sodass im schlimmsten Falle Impfstoff weggeschmissen werden muss. Über die Idee, Bußgelder für Menschen auszusprechen, welche den Impftermin ohne eine Absage verfallen lassen, wird hitzig diskutiert.

Prominenter Vertreter für eine solche Strafe ist beispielsweise der SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach. Gegen den Vorschlag spricht sich beispielsweise CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet aus. Auch der rheinland-pfälzische Impfkoordinator Daniel Stich (SPD) spricht sich in einem SWR-Interview gegen etwaige Bußgelder aus.

Wie Stich im SWR-Interview weiter erklärte, geht inzwischen die Nachfrage nach Impfterminen im Land zurück. Das gehe aus den Rückmeldungen von Ärzten und Impfzentren hervor. Demnächst trete man wohl in eine neue Phase der Impfkampagne ein. Dann müsse man darum werben, dass sich möglichst alle Erwachsenen impfen lassen, so Impfkoordinator Stich.

Wie der SWR auf Nachfrage beim Gesundheitsministerium erfuhr, gibt es für das Land keine verlässliche Zahlen dazu, wie viele für eine Impfung registrierte Menschen in einem Impfzentrum bereits anderweitig beim Haus- oder Betriebsarzt geimpft wurden.

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