Invasion in der Region: Der Biss der Grasmilbe – Lass jucken, Kumpel!

0
Der Biss der Grasmilbe löst juckende Hautreizungen aus. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

TRIER. Für viele Menschen in Trier und Umgebung folgte in den vergangenen Tagen auf den Spaziergang in der Natur oder den Aufenthalt im eigenen Garten ein böses Erwachen mit juckenden, roten Hautveränderungen am ganzen Körper. Verantwortlich sind die Larven der sog. Gras- oder Erntemilbe, die sich auf Grund des schwül-warmen Wetters sowie der großen Trockenheit in der Region stark vermehrt hat. Erkennen kann man die kleinen Plagegeister nur mit der Lupe.

Die Milben halten sich besonders gerne auf trockenen Wiesen auf, wo sie auf ihre menschlichen Opfer warten. Beim Zubeißen sondern die Larven Speichel ab, der typischerweise 24 Stunden später die erwähnten Rötungen auslöst. Gefährlich oder ansteckend sind sie nicht, eine ärztliche Behandlung ist nur in schweren Fällen mit starker Eiterbildung erforderlich.

Da die Hauptreizungen aber stark jucken, empfiehlt es sich, diese mit kühlenden Gels, z.B. Fenistil, zu behandeln oder Tabletten bzw. Säfte mit dem Wirkstoff Cetrizin einzunehmen. Grasmilben sind bis in den Spätherbst aktiv, weshalb sie auch Erntemilben genannt werden. Mit etwas Glück und Regen kann der Spuk aber schon früher vorbei sein – feuchtes Wetter mögen die winzigen Spinnentiere nämlich nicht.

Vorheriger ArtikelRheinland-Pfalz: Gewitter und Böen forderten Polizei und Feuerwehren in der Nacht!
Nächster ArtikelAstronomischer Sommeranfang: Heute ist der längste Tag des Jahres

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.