Hausbau in Deutschland – dort ist es am teuersten

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Symbolbild; pixabay

Wer in Deutschland nach einem Bauplatz für ein Haus sucht, steht einem immer angespannterem Immobilienmarkt gegenüber. Das betrifft insbesondere die Städte München, Stuttgart und Frankfurt, aber auch andere. Wo ist es in Deutschland am teuersten?

Ein Einfamilienhaus bauen: Das kann es kosten
Wer in Deutschland ein Einfamilienhaus bauen möchte, muss dafür durchschnittlich etwas mehr als 300.000 Euro auf den Tisch legen, bei 150 m² Wohnfläche und einem Grundstück von ca. 850 m². Diese Kosten können je nach Region aber stark nach unten oder oben variieren – in Metropolregionen sind die Kosten für das Grundstück oft größer als die für das Haus. Auch hängen die Kosten natürlich letztendlich vom Haus selbst ab: Spätestens dank der geringeren Bauzeit sind Fertighäuser oft günstiger als Massivbauten und eine „normale“ Architektur ist natürlich günstiger als ein individueller und kunstvoller Prachtbau gleicher Größe. Während man in ländlichen Gegenden abseits der Städte auch noch große Grundstücke und Häuser für unter 200.000 € bekommt, blättern Käufer in den Städten für vergleichbaren Wohnraum schnell mehrere Millionen € hin.

Die teuerste Stadt Deutschlands: München
München, genauer gesagt die Landeshauptstadt Bayern, ist ganz klar auf Platz 1 der teuersten Städte für den Haus- und Wohnungsbau. Direkt danach folgt der Landkreis München, daraufhin Starnberg. Erst danach geht es weg aus Bayern, ins im Westen gelegene benachbarte Baden-Württemberg: Hier ist Freiburg eine der teuersten Städte. Berlin und Potsdam folgen dicht, zusammen mit einigen anderen bayrischen Städten und Gemeinden wie z.B. Fürstenfeldbruck oder Ebersberg.

Welche Stadt ist in Zukunft die teuerste Stadt für den Hausbau?

Wer ein Haus baut, legt sich oft für die nächsten Jahrzehnte in seinem Lebensmittelpunkt fest. Es ist daher nicht nur wichtig zu betrachten, wie viel das Haus beim Kauf kostet, sondern auch, wie sich dessen Wert in den nächsten Jahren entwickeln könnte. Hier hilft z.B. ein Blick auf den PROGNOS Zukunftsatlas:

Laut diesem steht auch hier die Landeshauptstadt München auf Platz 1. Die Stadt brilliert zudem mit Spitzenwerten in Dynamik, Stärke, Wettbewerb, Arbeitsmarkt und Wohlstand. Ähnliches gilt für den umliegenden Landkreis. Kurzum: Auch in Zukunft ist eine Preisentspannung für Immobilien in und um München nicht abzusehen – im Gegenteil. Auf Platz 3 liegt Ingolstadt, welche die Bestplatzierung in der Kategorie Wettbewerb belegt. Letzteres gilt für die Kategorie Demographie und Arbeitsmarkt zudem für die Stadt Darmstadt, die auf Platz 4 hinter Ingolstadt liegt. Es folgen Stuttgart, Erlangen, Böblingen, Starnberg, Wolfsburg, Frankfurt am Main und weitere Städte wie Düsseldorf, Heidelberg, Landshut und Ulm. Bemerkenswert ist hierbei im Übrigen Starnberg, welches die Stadt mit der höchsten Wohlstandsbewertung in Deutschland ist.

Wer in besagten Städten und Regionen ein Grundstück kauft und eine Immobilie baut, kann auch für die kommenden Jahre mit einer hohen und steigenden Attraktivität der Region rechnen – und damit einhergehend mit steigenden Immobilienpreisen.

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