Öffnungen Schlüssel zu mehr Normalität – aber auch „Sorgen“ in der Gastro

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Symbolbild; © picture alliance/dpa

TRIER. Eine Reihe von rheinland-pfälzischen Hotels, Biergärten und Cafés sind in Regionen mit einem Corona-Inzidenzwert von knapp unter 100 oder 50 nach Angaben des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes wegen möglicher Öffnungen verunsichert. «Die Betriebe sorgen sich, dass die Werte binnen weniger Tage wieder überschritten werden könnten und scheuen deshalb den Aufwand», sagte der Präsident des rheinland-pfälzischen Dehoga-Landesverbandes, Gereon Haumann, der Deutschen Presse-Agentur. «Wir ermuntern die Kollegen aber, diesen Schritt zu gehen.»

Zwar bringe die Verpflichtung, neben der Erhebung der Gästedaten nun auch Impfungen und Tests zu kontrollieren, Mehraufwand für die Wirte mit sich, sagte Haumann. «Aber das ist der Schlüssel zu mehr Normalität. Je schneller wir das einüben, desto besser wird die Umsetzung und desto schneller kommen wir wieder an normale Verhältnisse heran.»

Erfahrungen aus Trier und Rheinhessen, wo Betriebe schon seit Längerem wieder ihre Außenbereiche öffnen durften, zeigten, dass sich die Kontrollen der Zugangsbeschränkungen gut eingespielt hätten. «Die Gastgeber merken, dass ihre Gäste diese zusätzlichen Einschränkungen gerne auf sich nehmen, um wieder in die Außengastronomie zu kommen», sagte Haumann. Die Plätze seien oft ausgebucht.

Der Verband bekräftigte seine Forderung an die Landesregierung nach einer «kompletten und dauerhaften Öffnung» der Gastronomiebetriebe und Hotels mit ihren Innen- und Außenbereichen für alle Geimpfte, Genesene und Negativ-Getestete. In der Außengastronomie seien zudem die Tests ganz entbehrlich, spätestens aber beim Unterschreiten der 50er-Inzidenz, sagte Haumann weiter.

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