Aktuell: Beschäftigte im Gastro-Gewerbe ab sofort in Priogruppe 3 – NGG Trier begrüßt Entscheidung

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Foto: dpa-Archiv

TRIER. Die Region Trier der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) begrüßt die Entscheidung der Landesregierung Rheinland-Pfalz, die Beschäftigten im Gastgewerbe ab sofort zur Priorisierungsgruppe 3 zu zählen. Damit können diese sich ab sofort für einen Impftermin registrieren lassen.

Wie mehrere Medien am heutigen Abend berichteten, hat die Landesregierung in Mainz die Änderung der Prio-Gruppe 3 kurzfristig vorgenommen. Damit wird eine zentrale Forderung der Gewerkschaft NGG erfüllt, die deren Bundes-Vorsitzender Guido Zeitler bereits in einem FAZ-Interview am vergangenen Freitag an die Politik stellte. Auch der für die Gastronomie zuständige Gewerkschaftssekretär aus der Region Trier, Jerome Frantz, ist über die kurzfristige Öffnung der Priorisierung für seine Mitglieder erleichtert: „Während der Pandemie standen entweder Beschäftigte anderer prekärer Branchen im Fokus oder eben die Gastronomen selbst. Die Beschäftigten in der Gastronomie haben viel zu wenig Beachtung gefunden, zum Beispiel wenn es um das Kurzarbeitergeld ging, das für diese Gruppe nur zum Überleben reicht“, kritisiert Frantz. „Daher ist die Entscheidung der Landesregierung umso begrüßenswerter, die Beschäftigten der Restaurants und Biergärten in Rheinland-Pfalz, im Zuge der anstehenden Öffnungen, vor dem erhöhten Infektionsrisiko zu schützen“, so der Gastro-Gewerkschafter weiter.

Auch seien die Betriebsräte der Gastro-Betriebe aus der Region, unter anderem die Ferienparks Landal GreenParks und Hambachtal, als auch des Mercure Hotels an der Porta Nigra, über die neueste Entwicklung erleichtert. Jerome Frantz ist sich dabei sicher, „dass die Beschäftigten bei erfolgter Impfung sich voll und ganz darauf konzentrieren können, uns Gästen ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Jetzt muss nur noch etwas gegen die miserable Bezahlung in der gesamten Branche und die Blockadehaltung des Arbeitgeberverbandes DEHOGA Rheinland-Pfalz gegen einen Tarifvertrag getan werden.“ Mehr als 46.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte im Hotel- und Gastgewerbe sollen das Trauma der letzten Monate angemessen überwinden können.

 

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