„Radfahrende im Blick“ – Bilanz des Polizeipräsidiums Trier zum Aktionstag

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Foto: Polizei

TRIER. Einen ganzen Tag hatten Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Trier Fahrradfahrende im Blick. Bei der länderübergreifenden Verkehrssicherheitsaktion „sicher.mobil.leben“ fanden im gesamten Präsidialbereich stationäre und mobile Kontrollen statt.

Fast 70 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte des Polizeipräsidiums Trier, unterstützt von Kolleginnen und Kollegen der Bereitschaftspolizei, waren am Mittwoch, 5. Mai, an der Kontrollaktion beteiligt.

Dabei besetzten sie fast 40 Kontrollstellen und mobile Fahrradstreifen und führten den ganzen Tag über Präventionsgespräche. Neben der Verkehrssicherheit der Drahtesel stand auch die Kontrolle der Einhaltung der geltenden Verkehrsregeln auf dem Programm. Spezialisten des Zentrums polizeiliche Prävention besuchten Fahrradhändler und gaben dort Tipps zu Fahrrädern, Pedelecs und E-Scootern. Zusammen mit der City-Initiative Trier hatten sich die Präventionsspezialisten etwas besonders einfallen lassen und einen Flyer mit Tipps zum Fahrradfahren entwickelt, der in feinstem Trierer Dialekt auch zum Schmunzeln anregt. Der Flyer wurde in Trierer Fahrradgeschäften und bei den Kontrollen in der Stadt verteilt.

Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte 340 Fahrzeuge, darunter 313 Fahrräder, Pedelecs und E-Scooter. 126 Verstöße wurden festgestellt, die meisten davon betrafen den technischen Zustand der Fahrräder, wie fehlende Beleuchtung oder Klingel. 31 Radfahrende befuhren verbotswidrig einen Gehweg oder sonstige für sie gesperrte Bereiche. Fünf Autofahrer hatten ihre Gefährte auf Radverkehrsflächen geparkt oder Verkehrsflächen benutzt, die Radfahrenden vorbehalten waren. #

Dumm lief es für einen Radfahrer auf dem Moselradweg in Höhe der Trierer Schleuse. Eine Überprüfung seines Drahtesels durch die Wasserschutzpolizei ergab, dass das Fahrzeug gestohlen war. Die Beamten stellten das Fahrrad sicher, gegen den Fahrer wird jetzt ermittelt.

3 KOMMENTARE

  1. super Aktion, ein Bußgeldkatalog wäre für viele Fahrradfahrer ebenfalls wünschenswert. Die Radfahrer sollten sich auch mal in die Lage der anderen Verkehrsteilnehmer versetzen (fahren über rote Ampeln, befahren von Busspuren, vordrängeln an Ampeln, fahren durch die Fußgängerzone etc.). Teilweise sehr egoistisches Verhalten wo es doch durch gegenseitige Rücksichtnahme für alle erträglich wäre.

    Das sage ich als Fahrradfahrer, der aber nach Möglichkeit Radwege aufsucht 🙂

  2. Und wie häufig wurde mangelnder Abstand der Autofahrer beim Überholen geahndet? Oder ging es an dem Aktionsrag in Trier nur darum, die Radler zu kontrollieren? In anderen Städten war das eine ausgewogene Aktion für mehr Miteinander, Rücksicht und Aufklärung.

    • Ich bin selbst mit dem Rad unterwegs. Mitten auf der Fahrbahn, in 2er oder 3er Reihen unterwegs …. wenn ich Radfahrer bin, bin ich mir meiner eigenen Verwundbarkeit bewusst. Verhalte mich defensiv, bestehe nicht unbedingt auf mein Recht und denke für manch anderen Verkehrsteilnehmer mit. Das sehen nicht Alle so. Deshalb: Manche Radrambos und auch der ein oder andere grüne Möchtegernweltverbesserer*ererin hätte es verdient, zusätzlich zum Bußgeld direkt auch an Ort und Stelle massiert zu werden.

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