Polizeieinsatz: „Kaffee und Kuchen mit Freunden und der Familie“ auf Marktplatz

9
Foto: dpa-Archiv

SAARLOUIS. Auf einem Marktplatz in Saarlouis hat die Polizei am Sonntag ein Treffen von etwa 25 Personen aufgelöst, die sich dort mit Campingstühlen und -tischen zusammengefunden hatten.

Die Gruppe habe angegeben, dass sie sich zu «Kaffee und Kuchen mit Freunden und der Familie» getroffen habe, teilte die Polizei am Montagmorgen mit. Da die Teilnehmer an dem Treffen weder Abstände eingehalten noch die Maskenpflicht beachtet hätten, seien Platzverweise erteilt worden.

Die Polizei leitete mehrere Ordnungswidrigkeitenverfahren ein, hieß es weiter.

9 KOMMENTARE

  1. Was ist das wieder für eine Gier wenn man tagein, tagaus unschuldige zusammen knüppeln und prügeln kann. Die Polizei soll Land gewinnen und solche unschuldigen Leute in Ruhe lassen, geht die wahren Verbrecher jagen oder Falschparker kontrollieren, aber nein, Knüppel aus dem Sack und gibs ihm, traurig aber wahr.

    • Mal wieder einer ihrer sinnfreien Kommentare. Wo bitte steht denn in dem Artikel, dass die Polizisten die Knüppel auspacken mussten?

  2. 3 Gründe warum ich Polizisten nett finde:
    1. Sie helfen manchmal armen Leuten beim Umziehen (da manche das Stilmittel der Ironie nicht verstehen: Ich meine eine Zwangsräumung).
    2. Sie jagen in manchen Landkreisen Deutschlands unschuldige Menschen und Ehepaare, die abends frische Luft schnappen wollen und behandeln sie wie Kriminelle. Auf die Frage ob das Sinn macht was sie tun kommt in diesem Punkt keine logische Erklärung.
    3. Die meisten Polizisten haben keine tiefergehende intellektuelle Selbstreflexion sondern machen einfach stur alles was ihnen befohlen wird.

    Mir fällt grade ein, der Punkt zwei hat geschichtlich gesehen Tradition: Als mein Grossvater als Vorsitzender des lokalen Fussballvereins sich weigerte, die Beitrittsurkunde zur HJ zu unterzeichnen, wurde er auch von der Polizei verhaftet und in Schutzhaft genommen, auf die Frage nach dem WARUM kam auch keine logische Erklärung.

    • Sie sind ein ganz toller Typ, Herr Peter und so originell mit Ihrer geschwungenen „Nazikeule“. Schämen Sie sich nicht, solche hanebüchenen Vergleiche zu ziehen? Pfui……

  3. 3 Gründe warum ich ihren Kommentar daneben finde:
    1. Wer die heutige Situation mit der Zeit des Nationalsozialismus vergleicht, hat entweder im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst oder kennt das Grundgesetz nicht so gut wie er glaubt.
    2. Warum sollten Streifenpolizisten eine tiefergehende Selbstreflektion haben als sie, Peter??
    Die vordringliche Aufgabe der Polizei ist, die Einhaltung der Gesetze und Regeln zu überwachen und durchzusetzen.
    3. Solche Großväter wie den ihren gab es nach 1945 in Deutschland millionenfach; leider waren die meisten ihrer Heldengeschichten genauso unwahr wie vermutlich ihre.

    • Wieso hanebüchen? Irgendwie fängts immer an und es ist die Schuld jedes Einzelnen wenn er sowas mitmacht. Und natürlich ist der Vergleich legitim: Damals wars Unrecht, heute ist es Unrecht, ist einfach so.
      ich als Polizist, was würde ich in diesen Zeiten tun: Wegsehen und möglichst oft krankmachen, wenn ich noch jung und unverheiratet wäre womöglich den Dienst quittieren. So toll ist der Beruf auch nicht.
      Abgesehen davon wars kein Heldentum, was mein Grossvater gemacht hat, eher Dummheit, er hätte einfach unterschreiben sollen und denken: Leckt mich…. denn was hats ihm gebracht. Aber ich kann Ihnen schlecht meine Familiengeschichte offenbaren. Sie könnens glauben oder lassen.

  4. Danke an unsere Polizei für diesen Mut!
    War gewiss sehr riskant und nicht so easy wie das Vorgehen bei Clanhochzeiten oder gegen linke „Aktionisten“!
    Respekt!!!!

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.