Bundesvergleich: Rheinland-Pfalz bei Versorgung mit E-Ladestationen hinten

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Foto: dpa-Archiv

Rheinland-Pfalz zählt bei der Versorgung mit öffentlichen Ladestationen für Elektroautos zu den Schlusslichtern in Deutschland. Wie aus aktuellen Daten des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in Berlin hervorgeht, gibt es landesweit 1654 solcher Lademöglichkeiten (Stand: 23. Februar).

Das entspricht rund 0,08 Stationen pro Quadratkilometer. Schlechter schneiden nur noch Thüringen (0,05), Sachsen-Anhalt (0,03), Brandenburg (0,02) und Mecklenburg-Vorpommern (0,01) ab. Das Nachbarland Hessen kommt auf eine Dichte von 0,13, das Saarland auf 0,11.

«Der Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur nimmt weiter Fahrt auf», sagte die Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, Kerstin Andreae. Deutschlandweit stieg die Zahl der öffentlichen Ladepunkte binnen 14 Monaten von rund 24 000 (Dezember 2019) auf rund 40 000. Das entspricht einem Zuwachs von 66 Prozent.

Auch in Rheinland-Pfalz hat sich nach Angaben des Landesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft die Zahl der Ladepunkte dynamisch entwickelt. Standen Anfang November des vergangenen Jahres 1395 Ladepunkte für Elektrofahrzeuge zur Verfügung, waren es in diesem Frühjahr 1654. Das entspreche einer Steigerung um knapp 19 Prozent oder 259 Ladepunkte.

Die Aufstellung des BDEW basiert vor allem auf Meldungen von Energieunternehmen, Parkhausbetreibern, Supermärkten und Hotels. Sie listet keine rein privaten Lademöglichkeiten auf. Rund 80 Prozent aller Ladevorgänge finden laut Andreae allerdings zu Hause oder am Arbeitsplatz statt.

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