Wie wir der Umwelt schaden und was wir dagegen tun können

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Symbolbild; pixabay

Es sind längst nicht nur die offensichtlichen Dinge, die der Umwelt schaden, wie zum Beispiel der Ausstoß von CO2, der von Fahrzeugen und Fabriken kommt, oder das Abholzen von Wäldern, um mehr Wohnfläche zu schaffen. Noch viele weitere Sachen, die wir im Alltag teils unbewusst tun, fallen zulasten der Umwelt. So fügen wir Tag ein Tag aus dem Ökosystem giftige Stoffe zu und gehen ziemlich verschwenderisch mit natürlichen Ressourcen und Energien um – dabei wäre das einfach zu vermeiden!

Machen Sie Ihr Zuhause grüner, indem Sie bewusster durch den Alltag gehen und vermehrt über das, was Sie tun, nachdenken. Wir haben ein paar Anregungen dazu, was eigentlich wirklich schädlich für die Umwelt ist und wie Sie selbst ein gutes Vorbild sein können.

Giftstoffe im täglichen Gebrauch
Wussten Sie, dass wir die Umwelt vergleichbar vielen giftigen Stoffen aussetzen können, wenn wir Zuhause den Haushalt schmeißen, als wenn wir mit dem Auto unterwegs sind? Ja, das ist richtig. Umweltschädliche Stoffe treten nicht nur aus den Abgasen von Fahrzeugen und Fabriken hervor, sie sind ebenfalls in all den chemischen Reinigungsmitteln enthalten, die wahrscheinlich mindestens jeder Zweite von uns Zuhause hat.

Über die Inhaltsstoffe von Reinigungsmitteln denkt jedoch kaum einer nach, da das Putzen der Wohnung, der Kleidung oder auch des Autos etwas so alltägliches geworden ist und uns die Werbemaßnahmen der vielen Putzmittel durch die Anpreisung klinischer Desinfektion und 100%iger Bakterien- und Schmutzentfernung gar nicht an negative Auswirkungen denken lässt. Wer sich aber mal genauer damit beschäftigt, stellt schnell fest, dass all dies eigentlich auch nur durch Chemie umzusetzen ist. Warum sollte man auch sonst so vorsichtig mit den Putzmitteln umgehen, was die Berührung mit Haut und Augen betrifft?

Das Problem bei der Nutzung chemischer Reinigungsmittel ist, dass dieses am Ende in das Grundwasser gelangt. Hier eingetroffene Stoffe können leider nicht immer vollständig abgebaut oder gefiltert werden, sodass sie sich festsetzen und weiter in die Umwelt gelangen. Dieser negative Einfluss auf die Umwelt kann ganz einfach eingegrenzt und minimiert werden, indem wir einfach direkt auf ökologische Reinigungsmittel zurückgreifen oder altbewährte Hausmittel nutzen. Ein wenig Essig, Zitrone oder Backpulver können zum Beispiel die härtesten Fett- und Kalkflecken entfernen und sind absolut umweltfreundlich!

Schädliche Eingriffe ins Ökosystem
Der Mensch ist bekannt dafür, gerne und häufig in das natürliche Ökosystem einzugreifen, um dieses bestenfalls zu seinen Gunsten zu verändern. Wie oft haben Sie den Rasen in Ihrem Garten schon mit chemischen Dünger versetzt oder den Kartoffel- oder Erdbeeranbau mit Pflanzenschutzmittel übersät, um lästige Insekten und Krabbelviecher abzuwehren? Genau von dieser Art von Eingriff sprechen wir. Denn auch hier werden vermehrt Produkte gewählt, die mit schädlichen, chemischen Stoffen zugesetzt sind.

Die Mittel, mit denen Sie Pflanzen einsprühen, lagern sich nicht nur auf den Pflanzen selbst ab. Sie gelangen auch in die Erde und übertragen sich im Handumdrehen auch auf Mensch und Tier. Diese Festsetzung von Schadstoffen in der Umwelt kann katastrophale Folgen haben. Schon jetzt sind wir mit dem Aussterben von Bienen bedroht, was sich ferner auf die Nahrungsmittelversorgung auswirken kann. Wenn Sie das nächste Mal zu Pflanzenschutzmitteln greifen oder anderweitig den Wachstum Ihrer Pflanzen verbessern wollen, denken Sie erst darüber nach, ob Sie einen ewigen Teufelskreis damit starten!

Umweltschutz ist mehr als Klimaschutz
Wenn es um den Umweltschutz geht, müssen wir noch viel weiter denken, als öfter mal das Auto stehenzulassen, Stecker zu ziehen, Wasser zu sparen und weniger Plastik zu verwenden. Giftstoffe, die sich in den unterschiedlichsten alltäglichen Produkten befinden, sind ebenfalls eine starke Belastung für die Umwelt, die es zu bekämpfen gilt. Achten Sie öfter darauf, was in den Produkten, die Sie kaufen, eigentlich drin steckt und Sie können mit einem besseren (grüneren) Gewissen einkaufen!

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