++ Trierer Dom schon ausgebucht – Livestream, Präsenz oder Drive-In: Gottesdienste an Ostern ++

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Gläubige verfolgen einen Gottesdienst. Foto: Ronny Hartmann/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Übertragung via Livestream oder mit strengen Hygienekonzepten vor Ort: Die christlichen Kirchen in Rheinland-Pfalz haben sich auf die Osterfeiertage unter Pandemiebedingungen eingestellt. So wird das Bistum Trier ausgewählte Gottesdienste wie in der Osternacht am 3. April aus dem Trierer Dom live übertragen. Plätze in den Kirchen selbst sind in Corona-Zeiten knapp. Der Gottesdienst im Trierer Dom am Samstag etwa ist bereits ausgebucht, die 100 Plätze seien per Voranmeldung vergeben worden.

Auch das Bistum Speyer feiert Präsenzgottesdienste und bietet unter anderem aus dem Dom Live-Übertragungen an. Dort sind die Plätze für einige Präsenzgottesdienste während der Feiertage ebenfalls schon vergeben. Die Gottesdienste der Osternacht und das Pontifikalamt am Sonntag etwa seien bereits voll besetzt, teilte das Bistum mit.

Die Evangelische Kirche der Pfalz indes hat einem Sprecher zufolge große Präsenzgottesdienste abgesagt. Es werde «keine zentralen analogen Gottesdienste zu Ostern in diesem Jahr» geben. So findet der geplante Ostergottesdienst in der Gedächtniskirche in Speyer nicht statt. Er sollte am Gründonnerstag aufgezeichnet werden und dann digital abrufbar sein.

Bei der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), dessen Gebiet sich auf Teile von Rheinland-Pfalz erstreckt, stehen kreative Osterfeiertage an. Die Gemeinden waren gebeten worden, zu prüfen, ob es an Ostern in diesem Jahr nicht vermehrt digitale Angebote geben könne, teilte die EKHN mit.

Außerdem soll es den Angaben zufolge einen kleinen Drive-In-Gottesdienst in Katzenelnbogen (Rhein-Lahn-Kreis) am Ostersonntag geben. In der Corona-Test-Straße könnten sich Menschen segnen lassen und ein Osterlicht mit nach Hause nehmen. «Andachten auf Bestellung» und vor Ort sind für die Menschen in Klingelbach (Rhein-Lahn-Kreis) möglich. Laut EKHN zieht die Pfarrerin Anneke Peerebom wie schon vor einem Jahr mit Gitarre und Bibel mit ihren «Lieferando-Gottesdiensten» vor die Häuser.

Im Mainzer Dom werden die Gottesdienste an den Ostertagen «wie geplant als Präsenzgottesdienste stattfinden», teilte das Bistum mit. Dafür gelten nach wie vor die strengen Regelungen, die sich bereits bei der Feier der Weihnachtsgottesdienste bewährt hätten. So ist die Zahl der Plätze stark beschränkt, Besucher müssen sich auch hier vorher anmelden. Live-Streams gibt es den Angaben zufolge unter anderem in der Osternacht am Samstag.

Nach der Rücknahme der Osterruhe sind in Rheinland-Pfalz Präsenzgottesdienste unter strengen Hygiene- und Sicherheitsauflagen erlaubt. Gemeinde- und Chorgesang sind weiterhin nicht möglich. Die Kontaktnachverfolgung muss gewährleistet sein, für Besucher gilt eine Maskenpflicht. Davon ausgenommen sind religiöse Funktionsträger wie Geistliche, Lektorinnen und Lektoren und Vorbeterinnen und Vorbeter.

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