Nach Explosion von Rauchgas-Granate: Großalarm für das Notfallzentrum am Klinikum Mittelmosel

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Foto: Klinikum Mittelmosel

ZELL. Am Nachmittag des 24. März explodierte in einem Waldstück bei Altlay eine Rauchgasgranate aus dem Zweiten Weltkrieg. Mehrere Einsatzkräfte der angerückten Polizei und der Feuerwehr sowie einige Anwohner wurden dem austretenden Rauch ausgesetzt.

Unmittelbar nachdem im Notfallzentrum der Ruf einging, startete eine koordinierte Rettungsaktion. Wie gut dies im Falle eines Falles funktioniert, lässt sich an diesem für alle glimpflich ausgegangenen Ereignis sehr gut beschreiben.

Das Notfallzentrum wurde mit der Ankündigung des möglichen Eintreffens mehrerer verletzter Personen in zunächst noch unbekannter Anzahl über das Ereignis informiert. Umgehend wurde die aktuelle Aufnahmekapazität geklärt und der Einsatzleitung vor Ort mitgeteilt. Im nächsten Schritt erfolgten die Vorbereitungsmaßnahmen für die Versorgung und Aufnahme möglichweise Verletzter in den zahlreichen Räumen des Notfallzentrums. Gleichzeitig diente der klinikeigene Hubschrauberlandeplatz als Bereitstellungsort für einen von der Integrierten Leitstelle beorderten Rettungshubschrauber in Warteposition.

Innerhalb kurzer Zeit standen sechs Ärzte und sechs Pflegekräfte sowie zusätzlich das Personal des Labors und der Röntgenabteilung für die Patientenversorgung bereit. Ab 18:30 Uhr trafen dann durch den Rettungsdienst die Patienten ein. Innerhalb der folgenden zwei Stunden wurden insgesamt 16 Personen versorgt, von denen 12 zur stationären Überwachung aufgenommen wurden. Glücklicherweise war keiner von ihnen verletzt oder zeigte klinische Zeichen eines Inhalationstraumas, so dass es in allen Fällen nach der Erstuntersuchung um eine vorsorgliche Überwachung ging.

Auch wenn es in diesem Fall zu keinen Verletzungen oder Vergiftungen kam, war der Einsatz dennoch eine eindrückliche Demonstration dafür, dass das Klinikum Mittelmosel mit dem Notfallzentrum im Falle eines Falles in der Lage ist, die Versorgung mehrerer Verletzter zu gewährleisten. Unser ganz besonderer Dank gilt dabei den Einsatzkräften des Rettungsdienstes, der Feuerwehr, der Polizei und der integrierten Leitstelle Koblenz für die gute und reibungslose Zusammenarbeit.

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