„Entscheidung unmittelbar umsetzen“ – Astrazeneca-Impfungen in Rheinland-Pfalz gehen weiter

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Foto: dpa

MAINZ. Rheinland-Pfalz setzt die Corona-Impfungen mit dem Mittel von Astrazeneca fort. Man werde diese Entscheidung unmittelbar umsetzen, teilte das Gesundheitsministerium in Mainz am Freitag mit. Erste Impfungen sollten bereits am selben Tag wieder stattfinden.

Dies bedeute, dass die ausgesetzten Impfungen der Prioritätsgruppe zwei in den Krankenhäusern, bei der Polizei und in den Justizvollzugsanstalten ebenso wie die Impfungen in den Einrichtungen der Eingliederungshilfe wieder anliefen. Zur Prioritätsgruppe zwei gehören unter anderem Menschen zwischen 70 und 79 Jahren sowie Personen mit starken Vorerkrankungen.

Auch die gestoppte Terminvergabe für neue Termine in den Impfzentren für die Prioritätsgruppe zwei werde aufgehoben. Impftermine würden wieder für alle drei verfügbaren Impfstoffe vergeben. «Die entsprechenden Impfungen finden ab der kommenden Woche wieder statt», erklärte das Ministerium. Personen, die sich bereits für einen Termin registriert haben, müssten sich nicht erneut melden. Bei den Impfungen der bettlägerigen Menschen durch die Hausärzte ab dem 22. März könnten dann voraussichtlich auch wieder die Kontaktpersonen beziehungsweise Angehörige der Prioritätsgruppe zwei geimpft werden.

Die Impfungen mit Astrazeneca waren am Montag nach einer Entscheidung des Bundesgesundheitsministerium auch in Rheinland-Pfalz ausgesetzt worden. Zuvor waren mehrere Fälle von speziellen Blutgerinnseln in Hirnvenen gemeldet worden. Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hatte aber am Donnerstag entschieden, dass der Impfstoff von Astrazeneca weiterhin als sicher und wirksam einzustufen ist.

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