Trierer Wahlkreis: Abgabe der Briefwahlunterlagen noch bis Sonntag 18 Uhr möglich

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Im Wahlbüro in der Europahalle werden die eingegangenen Wahlbriefe vorsortiert und bis Sonntag den Briefwahlbezirken zugeordnet. Foto: Presseamt Trier

TRIER. Bei der ersten Wahl in Rheinland- Pfalz in einer Pandemie entscheiden am Sonntag, 14. März, fast 3,1 Milli­onen Stimmberechtigte über die Be­setzung des Landtags bis 2026.

Dabei haben die Wahlbe­rechtigten, eine große Auswahl: Im Trierer Landtagswahlkreis 25 gibt es neun Direktkandidaten: Malu Dreyer (SPD), Thorsten Wollscheid (CDU), Mi­chael Frisch (AfD), Tobias Schneider (FDP), Dr. Anja Reinermann-Matatko (Grüne), Julian Theiß (Linke) Rudolf Rinnen (Freie Wähler), Dr. Martin Schmidt (Die Partei) sowie die Einzel­bewerberin Dr. Ingrid Moritz. Der Wahlkreis 25 umfasst das Stadtgebiet ohne die Stadtteile Biewer, Ehrang, Pfalzel und Ruwer-Eitelsbach. Diese gehören zum Nachbarwahlkreis 24 Trier/Schweich. Dort gibt es sieben Di­rektbewerber: Dirk Bootz (SPD), Lars Rieger (CDU), Andreas Heinz (AfD), Claus Piedmont (FDP), Alfred Wirtz (Grüne), Daniel Aggintus (Linke) und Christian Schenk (Freie Wähler). Bei den Zweitstimmen gibt es landesweit die Auswahl zwischen zwölf Parteien und einer Wählervereinigung.

Die 67 Trierer Wahllokale sind am Sonntag, 14. März, von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Dort gilt ein Schutz- und Hy­gienekonzept: Alle Beteiligten müssen eine Maske tragen. Einzige Ausnahme ist der Moment, wenn der Stimmbe­rechtigte identifiziert werden muss. An mehreren Stellen gibt es Desinfektionsmittelspender. Nach jeder Stimmabgabe werden die Wahlkabi­ne und der Stift gereinigt. Wähler dür­fen ihren eigenen Stift mitbringen. Außerdem werden Einbahnregelun­gen geschaffen und Trennwände zwischen Helfern und Wäh­lern aufgestellt. Wo immer möglich werden getrennte Ein- und Aus­gänge eingerichtet. Um Staus zu ver­meiden, die gerade in Corona-Zeiten besonders gefährlich sind, wird dar­um gebeten, nicht zu Zeiten zu kom­men, wenn erfahrungsgemäß der Andrang besonders groß ist: morgens früh, mittags und kurz vor dem Schließen der Wahllokale um 18 Uhr. Zudem werden nur so viele Wäh­ler hereingelassen wie es gerade freie Wahlkabinen gibt. Alle Personen, die als Beobachter im Wahllokal sind, also zum Beispiel Vertreter von Parteien oder Journalisten, müssen ihre Kontaktdaten hinterlas­sen.

Insgesamt 735 Helferinnen und Helfer sind in den Wahllokalen sowie in 31 Briefwahlvorständen in der Arena für die Auszählung im Einsatz. Bei der Kom­munalwahl 2019 waren es noch 907. Das hängt unter anderem damit zu­sammen, dass die Vorstände bei der Briefwahl von acht auf sechs Perso­nen verkleinert wurden und in den Wahllokalen von neun auf acht. Alle Wahlhelfer können vorher einen Schnelltest machen lassen.

Bei der Briefwahl gibt es auf jeden Fall einen Rekord zu vermelden: Bis Freitag, 11 Uhr, wurden 30.800 Briefwahlunterlagen von Bürgerinnen und Bürgern angefordert. Das entspricht einem Anteil von 38,41 Prozent der Wahlberechtigten. Zum Vergleich: Bei der Landtagswahl 2016 hatten nur 22 Prozent der Wahlberechtigten Briefwahlunterlagen angefordert. Bisher sind bereits rund 26.000 Briefwahlunterlagen wieder abgegeben worden. Wer seine ausgefüllten Briefwahlun­terlagen noch nicht abgegeben hat, muss dafür sorgen, dass sie am Wahl­sonntag bis spätestens um 18 Uhr im Rathaus eingehen. Bis dahin können sie auch im Briefkasten am Rathaus­ am Augustinerhof ein­geworfen oder persönlich bis 15 Uhr im Wahlbüro in der Europahalle abge­geben werden. Die aktuellen Trierer Wahlergebnisse werden am 14. März nach 18 Uhr auf www.trier.de/wahlen veröffentlicht.

Die Entscheidung über die endgültige Bestätigung des Ergebnisses im Trierer Landtagswahlkreis 25 trifft der Wahlausschuss in einer öffentlichen Sitzung unter der Leitung von Oberbürgermeister Wolfram Leibe. Sie findet am Mittwoch, 17. März, ab 17 Uhr im Raum 5 im Palais Walderdorff unter Beachtung der aktuellen Hygiene- und Abstandsbestimmungen statt.

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