„Bester trockener Riesling Deutschlands“: Begehrter Riesling Cup geht erneut an die Mosel

Winzer Alexander Loersch aus Leiwen siegt im Feinschmecker-Wettbewerb mit einem trockenen Steillagenwein

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Alexander Loersch mit einer Flasche des Siegerweins in seiner Vinothek in Leiwen. Foto: Weingut Loersch

TRIER/LEIWEN. Das Weinanbaugebiet Mosel ist weltweit für seine feinherben und fruchtsüßen Spitzenweine bekannt. Aber auch trockene Moselweine haben mittlerweile einen „Stammplatz“ an der Spitze vieler Qualitätswettbewerbe.

So kommt einer der Sieger im Riesling Cup 2021 des Gourmetmagazins „Feinschmecker“ aus dem Weinanbaugebiet Mosel, wie der Moselwein e.V. in Trier mitteilt. Winzer Alexander Loersch vom Weingut Loersch in Leiwen hat mit seinem 2019er Riesling „Vogelsang“ aus der Steillage Trittenheimer Apotheke einen ersten Platz errungen, punktgleich mit zwei Weinen von Nahe und Rheinhessen.

Die Redaktion der in Hamburg erscheinenden Zeitschrift testet jährlich die besten trockenen Rieslingweine aus Deutschland. Im vergangenen Jahr hatte das Weingut Piedmont von der Saar den ersten Platz belegt. Auch aktuell gehört ein Saar-Riesling zur Spitzengruppe der ausgezeichneten Weine im Riesling Cup: der 2019er Altenberg Alte Reben Riesling Großes Gewächs vom Weingut Van Volxem.

Mehr als 300 Erzeuger hatten den besten ihrer trockenen Rieslingweine des Weinjahrgangs 2019 zum Riesling Cup eingereicht. Eine Fachjury aus Weinjournalisten und Sommeliers bewertete die Weine verdeckt in einer Vor-, Halbfinal- und Finalrunde. Zur Jury gehörte auch Maximilian Wilm, der 2019 den Titel „Bester Sommelier Deutschlands“ gewonnen hatte. Die besten 14 Weine des Wettbewerbs stellt das Magazin Feinschmecker in seiner aktuellen Ausgabe 4/2021 vor. „Ein Wein mit vielen Facetten aus der berühmten Steillage von der Mosel“, so wird der Siegerwein von Alexander Loersch berschrieben. „Er hat Power und eine feine Kombination aus belebender Säure und straffer Würze mit Aromen von grünem Apfel“, wird ein Juror zitiert. Zum Großen Gewächs von Van Volxem heißt es im „Feinschmecker“: „Hier trifft Exotik auf Zitrusfrucht und Apfelblüten und schafft ein stimmiges und balanciertes Bild. Noch sehr jung, er wird von Reifung profitieren.“

Die Weingüter Loersch und Van Volxem hatten erst kürzlich mit trockenen Rieslingweinen von Mosel und Saar auch in einem Fachwettbewerb in den Niederlanden gesiegt.

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