Verlässlicher Partner in anspruchsvollen Zeiten – Sparkasse Trier blickt auf positives Geschäftsjahr zurück

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TRIER. Das Geschäftsjahr 2020 war geprägt durch Niedrigzinsumfeld und Corona-Krise. Die Sparkasse Trier setzt trotz allen Widrigkeiten ihr gesundes Wachstum fort. Die Digitalisierung erfährt einen gewaltigen Schub.

Gemeinsam allem gewachsen – Nach diesem Motto hat sich die Sparkasse Trier auch im turbulenten Geschäftsjahr 2020 als verlässlicher und stabiler Partner für die Menschen in Trier und Trier-Saarburg erwiesen. Trotz Pandemie und Niedrigzinsphase kann die Sparkasse Trier auf ein positives Geschäftsjahr zurückblicken. Bilanzsumme, Kredit- und Einlagenvolumen sind ebenso gestiegen, wie das Kundeninteresse an Wertpapieren und Immobilien.
„Das Jahr 2020 hat in vielerlei Hinsicht bestätigt, wie sehr sich die Menschen und die Unternehmen in unserem Geschäftsgebiet auch in schwierigen Zeiten auf ihre Sparkasse verlassen können“, sagt der Vorstandsvorsitzende Dr. Peter Späth.

Bilanzsumme übersteigt die Grenze von 5 Milliarden Euro
In einem schwierigen Umfeld hat sich das auf die Region Trier und Trier-Saarburg ausgerichtete Geschäftsmodell der Sparkasse Trier bewährt. Es ist gelungen, das gesunde Wachstum fortzusetzen und das Geschäftsjahr mit einem zufriedenstellenden Ergebnis abzuschließen.

Die Bilanzsumme zum 31.12.2020 wird erstmal die Schwelle von 5 Mrd. Euro überschreiten und voraussichtlich bei 5,19 Mrd. Euro und damit rd. 441 Mio. Euro oder 9,3 % über dem Vorjahreswert liegen. Das Wachstum kommt wie in den Vorjahren aus dem Kundengeschäft. Die Sparkasse Trier verzeichnet sowohl in den Kundenkrediten als auch in den Kundeneinlagen starke Zuwächse.

Kundenkreditvolumen wächst durch Unternehmenskredite und Wohnungsbau
Die Rolle der Sparkasse Trier als Motor des heimischen Mittelstands sowie als größter Baufinanzierer der Region wird von einem Kundenkreditvolumen in Höhe von 4,04 Mrd. Euro eindrucksvoll untermauert. Die Kundenkredite wuchsen um rd. 167 Mio. Euro (+ 4,3 %). Die Zusagen im Wohnungsbaugeschäft überstiegen mit 505 Mio. Euro das bisherige Rekordjahr 2015 um fast 60 Mio. Euro.

Die Kredite an Unternehmen und Selbständige stiegen um 93 Mio. Euro. Darin enthalten sind auch die öffentlichen Mittel, die die Sparkasse Trier aus den Corona-Soforthilfen von Bund und Land an ihre Kunden weitergegeben hat.
Damit bestätigt die Sparkasse Trier wiederholt ihre wichtige Funktion als Kreditgeber für die heimische Wirtschaft und für ihre Privatkunden.

Bestand an Kundeneinlagen wächst stark
Der Bestand an Kundeneinlagen erhöhte sich um weitere 404 Mio. Euro auf 3,97 Mrd. Euro (+ 11,3 %). Und das, obwohl es für Sichteinlagen auf Girokonten oder Termingeldern keine Zinsen mehr gibt.
Null- oder sogar Negativzinsen sind politisch gewollt. Das Geld soll investiert werden, um die Wirtschaft anzukurbeln. Die Europäische Zentralbank (EZB) senkte daher den Einlagensatz schrittweise auf aktuell minus 0,5 %.
Die Zinssenkungen hat die Sparkasse Trier bisher allerdings nicht vollständig an ihre Kunden weitergegeben. „Aufgrund des starken Zuwachses im Einlagengeschäft und des anhaltend negativen Einlagensatzes der EZB muss das jetzt leider geändert werden“, erläutert Dr. Späth.

Ab dem 1. Januar 2021 hat die Sparkasse Trier daher Verwahrentgelte – im Neugeschäft und im hochvolumigen Bestandsgeschäft – eingeführt. „Um die damit verbunden Kosten für die betroffenen Kunden zu vermeiden, beraten wir verstärkt in alternative Anlageprodukte, zum Beispiel Wertpapiere“, so Dr. Späth.

Starker Nettozufluss im Wertpapierbereich
Wie auch in den vorangegangenen Jahren konnte die Sparkasse Trier in Jahr 2020 einen starken Nettozufluss in Höhe von 54 Mio. Euro im Wertpapierbereich verzeichnen. Die Vermögensverwaltungen verzeichneten ein Plus von 22 Mio. Euro.
Der DAX beendete – trotz Pandemie – das Jahr 2020 bei 13.719 Punkten. Ein Plus von 3,55 % im Vergleich zum Jahresstart. Die Anleger suchen in der Niedrigzinsphase weiter nach einer attraktiven Rendite im Wertpapierbereich. Das Wertpapiervolumen stieg im Jahre 2020 auf insgesamt 1,1 Mrd. Euro.

Zufriedenstellendes Jahresergebnis
„Angesichts der Tatsache, dass sich – zusätzlich zu den Niedrig- bzw. Negativzinsen und der umfangreichen Regulatorik – die weitreichenden Folgen der Pandemie auch auf das Marktumfeld der Kreditinstitute auswirken, kann sich das Betriebsergebnis der Sparkasse Trier wirklich sehen lassen“, so Dr. Späth.
Die anhaltende Niedrig- und Negativzinsphase lässt das Zinsergebnis wie erwartet weiter sinken. Auch der ordentliche Ertrag liegt unter dem Vorjahreswert. Hier zeigen sich negative Auswirkungen der Corona-Krise. Auf der anderen Seite zeigen im vergangenen Jahr beschlossene Sparmaßnahmen bereits ihre Wirkung im ordentlichen Aufwand.

Die Corona-Krise zeigt sich dank der umfangreichen Hilfsprogramme nicht im Bewertungsergebnis Kreditgeschäft. Das Bewertungsergebnis Kreditgeschäft spiegelt weiterhin die gute Wirtschaftslage in der Region wider und liegt im Vergleich zum Kreditvolumen auf sehr niedrigem Niveau.

Nach der Zuführung in den Fonds für allg. Bankrisiken nach § 340g HGB und die Vorsorgereserven nach § 340f HGB verbleibt ein Jahresüberschuss von 6 Mio. Euro.

Jederzeit erreichbar in der Corona-Krise
Als wichtiger Partner der Wirtschaft war die Sparkasse Trier infolge der Corona-Pandemie stark gefordert. Insgesamt wurden über 400 Darlehensanträge aus den Corona-Soforthilfe- Programmen von Bund und Land mit einem Volumen von über
40 Mio. Euro zur Liquiditätssicherung der Unternehmen bereitgestellt. Dazu kamen ca. 9.000 ausgesetzte Tilgungsraten bei gewerblichen Kunden. Die Beraterinnen und Berater haben während der Krise mit fast 2.500 Unternehmen und Selbständigen Gespräche geführt und gemeinsam mit ihnen individuelle Lösungen erarbeitet. „Das war eine große Herausforderung – wirtschaftlich und organisatorisch. Uns war dabei wichtig, schnell und unbürokratisch zu unterstützen“, so Martin Grünen, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und zuständig für den Bereich Firmen- und Gewerbekunden.

Die Versorgung der Menschen mit Bankdienstleistungen und Bargeld war jederzeit gewährleistet. Im ersten Lockdown hat die Sparkasse Trier ihre Filialen, mit Ausnahme der Filialdirektionen, sowie die sonstigen Vertriebsbereiche für den allgemeinen Kundenverkehr geschlossen. Alle Standorte blieben aber weiterhin besetzt und die Beraterinnen und Berater waren für ihre Kunden weiterhin telefonisch und per E-Mail wie gewohnt erreichbar. „Zusätzlich bieten wir unseren Kunden auch Beratungen mittels Bildschirmübertragung und Videoberatung an“, erklärt Grünen.

Bei den Bezahlverfahren hat die Corona-Pandemie das Kundenverhalten stark verändert. Die kontaktlosen Zahlungen mit SparkassenCard und Smartphone stiegen stark an, während die Bargeldverfügungen an den Geldautomaten deutlich zurückgingen.

Digitalisierung erfährt gewaltigen Schub
Die Digitalisierung der Finanzbranche stellt auch die Sparkasse Trier und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nahezu täglich vor neue Herausforderungen. Sie sind im täglichen Kundenkontakt direkt dem Wettbewerb und den Erwartungen der Kunden ausgesetzt. Durch dynamische Marktgegebenheiten zeigt sich immer wieder die hohe Komplexität des Themenfeldes Digitalisierung. Es ist ein Dauerthema, das eine konsequente Verzahnung und interdisziplinäre Zusammenarbeit erfordert. Die Corona-Krise hat die digitale Entwicklung stark beschleunigt.

Die Sparkasse Trier hat das Corona-Jahr genutzt um ihre digitalen Angebote deutlich auszubauen. Im Jahr 2020 besuchten täglich über 22 Tsd. Besucher die Internet-Filiale der Sparkasse Trier. Kontinuierlich steigend sind auch die Nutzerzahlen der Sparkassen-App. “In 2020 konnten wir monatlich im Schnitt ca. 30.000 Nutzer in unserer mobilen Filiale begrüßen“, so André Polrolniczak, als Vorstandsmitglied verantwortlich für den Privatkundenbereich. Das kontaktlose Bezahlen mit dem Smartphone ist nun auch mit der SparkassenCard möglich. „Von dieser Möglichkeit haben seit Begin der Corona-Pandemie sehr viele Kundinnen und Kunden Gebrauch gemacht“ so Polrolniczak weiter.
Nachfrage nach Immobilien weiterhin ungebrochen groß
In der Corona-Krise hat das eigene Zuhause eine besondere Bedeutung gewonnen. Das mobile Arbeiten wird diesen Trend weiter verstärken. Die nach wie vor niedrigen Bauzinsen, die hohe Nachfrage nach Wohneigentum und Grundstücken bei gleichzeitig sinkendem Angebot in der Stadt Trier und den Städten des Landkreises Trier-Saarburg, führten zu weiter steigenden Preisen.
Trotz des über einen Monat anhaltenden Lockdowns, bei dem das Immobiliengeschäft komplett zum Erliegen kam, konnte die Anzahl der vermittelnden Immobilien in 2020 auf hohem Niveau gehalten werden. Das Objektvolumen konnte im Vergleich zum Vorjahr sogar leicht erhöht werden.

Für ihre Fachkompetenz in Beratung und Service, sowie die Leistungstransparenz in der Tätigkeit gegenüber dem Auftraggeber und Kunden, sind die Immobilienmakler der Sparkasse Trier für die Region Trier mit dem Titel „Top Makler Trier“ mit der Höchstnote ausgezeichnet worden (laut Capital Makler-Kompass).
Die Sparkasse Trier konnte erneut ihre Spitzenposition unter den führenden rheinland-pfälzischen Sparkassen festigen. Insgesamt ist die Sparkassen-Finanzgruppe wieder einmal Deutschlands Makler Nummer 1.

Verändertes Kundenverhalten hat Auswirkungen auf die Filialstruktur
Deutschlandweit ist eine stark rückläufige Inanspruchnahme von Serviceleistungen in den Filialen feststellbar – auch aufgrund der zunehmenden Nutzung der digitalen Serviceangebote. Wenn Sparkassenkunden heute ihre Filiale besuchen, geht es immer seltener um einfache Transaktionen, sondern um persönliche Beratung zu komplexeren Fragen. Für qualitativ hochwertige Beratung bleibt die Filiale daher unverzichtbar.

Vor diesem Hintergrund hat die Sparkasse Trier ihre Filialstruktur neu ausgerichtet. Ziel war es, sich einerseits an dem aktuellen Kundenverhalten zu orientieren und andererseits weiterhin ein flächendeckendes Filialnetz unter Einbeziehung der fortlaufenden Digitalisierung anzubieten.

Mit 35 mitarbeiterbesetzten Filialstandorten, davon 6 Beratungscentern, 20 weiteren SB-Filialen und zusätzlichen 20 Geldausgabeautomaten-Standorten verfügt die Sparkasse Trier nach wie vor über das dichteste Versorgungsnetz im lokalen Finanzdienstleistungssektor. Die Sparkasse Trier zeigt damit Präsenz und lebt Nähe im Landkreis Trier-Saarburg und der Stadt Trier.

Dazu gehört auch, dass die Sparkasse Trier mit den Kommunen bzw. kommunalnahen Unternehmen in ihrem Geschäftsgebiet eine intensive Partnerschaft pflegen. Ein aktuelles Beispiel dafür ist das Konzept „Raumgewinn“ der Wirtschaftsförderung Trier-Saarburg (WFG) für Co-Working-Spaces im Landkreis Trier-Saarburg. Die WFG plant drei Co-Working-Spaces in ehemaligen Filialen der Sparkasse in Trittenheim, Zemmer und Irsch/Saar.

Selbstverpflichtung für klimafreundliches und nachhaltiges Wirtschaften
Das Thema Nachhaltigkeit in den Dimensionen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung ist der Sparkasse Trier ein wichtiges Anliegen. Es wurde deshalb an verschiedenen Stellen der Geschäftsstrategie verankert.

Mit einer „Selbstverpflichtung für Klimaschutz und nachhaltiges Wirtschaften“ unterstützt die Sparkasse Trier die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens. Darin verpflichtet sich die Sparkasse Trier, ihren Geschäftsbetrieb CO2-neutraler zu gestalten, Finanzierungen und Eigenanlagen auf Klimaziele auszurichten und gewerbliche wie private Kunden bei der Transformation zu einer klimafreundlichen Wirtschaft zu unterstützen. „Wir wollen unser Nachhaltigkeitsengagement nachvollziehbar und transparent machen. Unsere Kunden sollen wissen, dass sie bei ihrer Sparkasse Trier Angebote zur nachhaltigen Finanzierung bekommen und, dass auch die Sparkasse selbst immer nachhaltiger wird“, so der Vorstandsvorsitzende Dr. Peter Späth.

Die Sparkasse Trier hat sich ein anspruchsvolles Ziel gesetzt, sie will bis 2035 CO2-neutral sein. Dazu sollen beispielsweise der Fuhrpark komplett auf Elektro- und Hybridfahrzeuge umgerüstet sowie Filialen und Bürogebäude energieeffizient saniert werden. Insbesondere durch den Umbau der Unternehmenszentrale in der Theodor-Heuss-Allee in den kommenden Jahren wird die betriebliche Nachhaltigkeit der Sparkasse auf hohem Niveau weiter verbessert.

Gesellschaftliches Engagement
Die Verbundenheit der Sparkasse Trier zum Landkreis Trier- Saarburg und der Stadt Trier zeigt sich in einem vielfältigen Engagement, das weit über die normalen Finanzgeschäfte hinausgeht. Als Arbeitgeber, als Förderer der Wirtschaft, als Auftraggeber, als Steuerzahler und nicht zuletzt als Spender und Sponsor ist sich die Sparkasse Trier ihrer Verantwortung bewusst.

Auch wenn in der Corona-Krise viele Veranstaltungen ausgefallen sind und das kulturelle Leben stark eingeschränkt war, wurden im Jahr 2020 über eigene Stiftungen, Spenden und Sponsoring etwa 750 Projekte in Landkreis und Stadt mit rund 1,4 Mio. Euro gefördert.

Attraktiver Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb
Mit ihrer strategischen Personalentwicklung geht die Sparkasse Trier auf die unterschiedlichen Bedürfnisse ihrer 799 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein. So unterstützt sie von der Ausbildung bis zum Austritt die persönlichen Weiterentwicklungsmöglichkeiten, gewährleistet die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, fördert das Gesundheitsmanagement und bietet eine Vielzahl an freiwilligen Zusatzleistungen.

Die Corona-Krise hat den Ausbau der digitalen Angebote stark forciert. Alle Angestellten der Sparkasse Trier haben auf freiwilliger Basis die Möglichkeit mobil zu arbeiten. Über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollen aktuell davon Gebrauch machen. Neben den bestehenden vielfältigen Möglichkeiten der Teilzeitbeschäftigung wird dadurch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter gefördert.

Mit dem zum Ende des Jahres 2020 begonnenen Umbau der Unternehmenszentrale in der Theodor-Heuss-Allee nimmt das Projekt „Arbeitsplatz der Zukunft“ Fahrt auf. Es entsteht ein modernes, helles und freundliches Beratungscenter für private und gewerbliche Kunden sowie Arbeitsplätze, die nach den neuesten Erkenntnissen gestaltet sind.
Als wichtiger regionaler Ausbildungsbetrieb legt die Sparkasse Trier großen Wert auf eine qualifizierte Ausbildung ihrer Nachwuchskräfte. Zum Jahresende 2020 wurden 46 Auszubildende beschäftigt. Ab August 2021 werden wieder 17 neue Ausbildungsplätze für Bankkaufleute angeboten. Die Sparkasse Trier ist damit einer der größten Ausbildungsbetriebe der Region.

Ausblick
Mit einem Zusammenspiel aus digitalen Angeboten, Filialen und Beratungscentern ist die Sparkasse Trier weiterhin flächendeckend präsent. Hierfür investiert die Sparkasse Trier in den Ausbau der digitalen Infrastruktur und in ihre Standorte im Geschäftsgebiet.

Wie sich die derzeitige Corona-Pandemie auf die künftige Geschäftsentwicklung der Sparkasse Trier auswirken wird, lässt sich derzeit nicht seriös prognostizieren. Dr. Peter Späth: „Wir fahren auf Sicht und konzentrieren uns jetzt voll und ganz darauf, dass unsere Kunden möglichst gut durch die Krise kommen.“

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