Möbel Martin und Co.: Möbelhäuser in sieben Bundesländer klagen auf Öffnung

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Foto: Luftaufnahme Möbel Martin

SAARBRÜCKEN. Zehn Möbel- und Einrichtungshäuser in sieben Bundesländern wehren sich gegen die anhaltende Zwangsschließung in der Corona-Pandemie.

Am Donnerstag reichten sie ihre Klagen bei den zuständigen Verwaltungsgerichten ein, wie ein Sprecher mitteilte. Die Unternehmen sehen sich demnach vor allem auf die Fläche bezogen gegenüber anderen Branchen ungleich behandelt. Die Unternehmen sind im Saarland, in Rheinland-Pfalz, Hessen, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Niedersachsen.

Ob Möbel Martin aus Saarbrücken mit seinen acht Standorten im Saarland und Rheinland-Pfalz oder Möbelstadt Sommerlad in Gießen: Sie wollen vor Gericht ihre sofortige Öffnung durchsetzen. Die zehn Unternehmen kündigten an, sich dabei auch auf Eingangskontrollen über eine Schleuse mit Schnelltests für Kunden zu verpflichten. Jeder Kunde werde getestet: Nur wer negativ sei, dürfe das Geschäft dann auch betreten, hieß es. Zudem solle es ein umfangreiches Hygienekonzept geben.

Die Möbelhäuser erklärten, sie würden Ergebnisse aus dem Probebetrieb der Eingangskontrollen den jeweiligen Gesundheitsministerien und dem Robert Koch-Institut zur Verfügung stellen. Die „Filterschleusen“ sollten bestmöglich gemeinsam mit dem örtlichen Gesundheitsamt und dem Gesundheitsministerium betrieben werden, hieß es in einer Mitteilung.

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1 KOMMENTAR

  1. Zitat: “ Die zehn Unternehmen kündigten an, sich dabei auch auf Eingangskontrollen über eine Schleuse mit Schnelltests für Kunden zu verpflichten. Jeder Kunde werde getestet: Nur wer negativ sei, dürfe das Geschäft dann auch betreten, hieß es. Zudem solle es ein umfangreiches Hygienekonzept geben.

    Die Möbelhäuser erklärten, sie würden Ergebnisse aus dem Probebetrieb der Eingangskontrollen den jeweiligen Gesundheitsministerien und dem Robert Koch-Institut zur Verfügung stellen. Die „Filterschleusen“ sollten bestmöglich gemeinsam mit dem örtlichen Gesundheitsamt und dem Gesundheitsministerium betrieben werden, hieß es in einer Mitteilung. “

    Das ist sicherlich der falsche Ansatz. Auch die WHO weist zwischenzeitlich darauf hin, dass diese Testverfahren völlig unbrauchbar sind. In diesen Verfahren sollte grundsätzlich geprüft werden, ob die Basis für diese Einschränkungen (Pandemie nationaler Tragweite) überhaupt vorhanden ist. Die Datenbasis zeigt, dass dies nicht der Fall ist und damit sämtliche Freiheitsbeschränkungen gegenüber Unternehmen und Bürgern überflüssig sind.

    Hören wir doch einmal was ein ausgewiesener Fachmann dazu meint:

    https://www.youtube.com/watch?v=XBAaUSorDpM

    Ich werde auf jeden Fall unter den von den Klägern angestrebten lächerlichen Konditionen nicht dort einkaufen.

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