++ Aktuelle Corona-Lage Trier und Landkreis: Bisher schon 80 Nachweise von Virus-Mutationen ++

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Impfzentrum Trier.

TRIER. Am heutigen Freitag wurden dem Gesundheitsamt Trier-Saarburg erneut 20 weitere Infektionen mit dem Corona-Virus gemeldet, 14 aus dem Landkreis und 6 aus der Stadt Trier.

Inzidenzwerte in der Stadt Trier und dem Landkreis

Die 7-Tage-Inzidenz liegt nach Mitteilung des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministeriums in der Stadt Trier bei 35,9 sowie im Landkreis bei 42,8 Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohnern.

Dem Gesundheitsamt wurden auch heute Ergebnisse von Laboren bezüglich der Differenzierung von Corona-Mutationen zugeleitet. Insgesamt wurden bis heute 80 Nachweise einer Virus-Mutation gemeldet, davon 73 Mal die sogenannte britische Viren-Mutation B.1.1.7. Sieben Fälle müssen noch genauer differenziert werden.

Die Zahl der aktuell Infizierten ist weiter gestiegen und liegt aktuell bei 343 – 11 mehr als gestern. Diese verteilen sich wie folgt: 237 im Landkreis und 106 in der Stadt Trier. 15 Patienten aus dem Landkreis und der Stadt Trier werden aktuell stationär in vier Krankenhäusern versorgt.

AstraZeneca-Impfung: Impftermine wahrnehmen!

Ähnlich wie aus anderen Städten berichtet, werden auch im von Stadt Trier und Landkreis Trier-Saarburg betriebenen Impfzentrum Trier derzeit viele Impftermine kurzfristig abgesagt oder die Patienten erscheinen ohne Absage gar nicht. Es handelt sich dabei fast ausschließlich um Termine, bei denen Patienten der Wirkstoff des Herstellers AstraZeneca verimpft werden soll. So wurden am Dienstag 86 von 341 Terminen abgesagt oder nicht wahrgenommen, am Mittwoch 33 von 88.

Die AstraZeneca-Impfungen sind in Zehnergebinden. Nach Anbruch eines solchen Gebindes können die übrigen Dosen noch sechs Stunden kühl gelagert werden, bis sie verbraucht werden müssen. Die Impfkoordinatoren von Stadt und Landkreis mussten bisher keine Impfdosen vernichten, sondern haben kurzfristig Personen aus der Priorität 1 gefunden, deren Impfungen vorgezogen werden konnten. Dies wird jedoch zunehmend schwieriger.

Dr. Harald Michels vom Gesundheitsamt der Kreisverwaltung appelliert deshalb an alle Impfberechtigten, sich auch mit dem Impfstoff von AstraZeneca impfen zu lassen. „Die Wirksamkeit des Impfstoffs, bei einem Impfschema mit längerem Zeitintervallen zwischen erster und zweiter Impfung, ist deutlich besser, als man vermutet. Bei einem längeren Impfschema im Abstand von neun bis zwölf Wochen, lag die Impfeffektivität doch bei um die 90 Prozent, er schützte aber zu hundert Prozent vor schweren Verläufen und Krankenhauseinweisungen,“ so Michels.

Gesundheitsamt: AHAL-Regeln strikt beachten und verantwortungsvoll handeln

Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung rät, auch im privaten Bereich die geltenden Schutzregeln zu beachten, Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, regelmäßig zu lüften, Hände regelmäßig zu waschen und zu desinfizieren sowie Kontakte grundsätzlich auf ein Minimum zu begrenzen.

Bei einem positiven Befund gilt auch bei Haushaltsangehörigen die Pflicht zur Selbstisolation und Quarantänisierung, auch bei einem Krankheitsverdacht sowie bei den jeweiligen Kontaktpersonen der Kategorie I.

Es wird auf die Möglichkeit hingewiesen, mittels der App „Mein Laborergebnis“ sein Testergebnis zeitnah selbst abzufragen und den Befund auch auszudrucken.

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