„Einfach mal Klappe halten“: OB Ebling schimpft gegen Profifußball – «Sollen sich schämen»

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Foto: dpa-Archiv

MAINZ. Der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling hat Gedanken über eine frühzeitige Impfung von Profisportlern mit harschen Worten kritisiert.

«Ich finde es beschämend, dass es im Bereich des Profifußballs welche gibt, die sich vergleichen wollen mit den pflegenden Berufen, mit den medizinischen Berufen oder mit den Erzieherberufen», sagte der SPD-Politiker in einem Interview dem Radiosender RPR1. Auf welchen Vorstoß oder Vergleich er damit explizit abzielte, sagte Ebling nicht.

«Da sollen sich diese Multimillionäre einfach mal zurückhalten und die Klappe halten und sich in die Ecke stellen und schämen. Das wäre für unsere Nation hilfreich», schimpfte der Oberbürgermeister.

Die Aussagen von Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge, der bei Sport1 eine mögliche Vorbildrolle der Fußball-Stars bei den Impfungen anregte, wird seit Tagen hitzig diskutiert. Seinen Vorstoß hatte der Fußball-Funktionär unter anderem damit begründet, dass das Vertrauen in der Bevölkerung wachse, wenn sich beispielsweise ein Spieler des FC Bayern impfen lasse. Rummenigge hatte in dem Interview weder eine Bevorzugung eingefordert noch einen Vergleich mit anderen Berufen angestellt.

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