Erweiterungsbau eröffnet: Kinder- und Jugendpsychiatrie des Klinikums Mutterhaus vergrößert sich

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Die kleine Eröffnung des Erweiterungsbaudfand der Trierer Kinder- und Jugendpsychiatrie am Klinikum Mutterhaus fand in feierlichem Rahmen in einem der neuen Unterrichtsräume statt. Von links: Aufsichtsratsvorsitzende und Generaloberin Schwester M. Elisabeth Mues, Kaufmännischer Geschäftsführer Oliver Zimmer, Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Triers Oberbürgermeister Wolfram Leibe, Medizinischer Geschäftsführer Dr. med. Christian Sprenger und Chefarzt Jörg Hoffmann. Foto: Michaela Hellmann, Klinikum Mutterhaus

TRIER. Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat am 8. Februar den Erweiterungsbau der Trierer Kinder- und Jugendpsychiatrie eröffnet. Die Abteilung wächst, nachdem der Landeskrankenhausplan weitere zehn Betten ausgewiesen hat. Diese können nun bezogen werden und finden zusammen mit der Schule, Therapieräumen und Büros Platz in einem Neubau und einem modernisierten Altbau.

Die Kinder- und Jugendpsychiatrie am Trierer Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen verfügt ab sofort über 40 Betten und wächst damit um ein Drittel ihrer bisherigen Größe. Für die bauliche Erweiterung war es möglich, einen barocken Altbau in der Krahnenstraße mit einem dreigeschossigen Neubau zu verbinden. Diese sind wiederum an die bestehenden Gebäude angebaut. So wird aus der Abteilung ein Gesamtkomplex, der einen urbanen Innenhof umbaut. Diesen können die Kinder- und Jugendlichen nutzen. Zum Basketballspielen, Toben oder auch für die beliebten künstlerischen Freiluftaktivitäten, zu deren Vernissagen gerne Gäste eingeladen sind.

Der Um- und Neubau startete 2019 mit dem Spatenstich, bei dem die Ministerpräsidentin Malu Dreyer genau wie zum Richtfest vor etwa einem Jahr bereits vor Ort war. Anfang Februar 2021 schließlich zogen Therapeuten, Kinder und Jugendliche und auch die Lehrerinnen und Lehrer in die neuen Co-Therapieräume, Büros und Schulklassen. Die Patientenzimmer werden im Sommer bezogen.

„Es ist ein wichtiger Schritt, dass die zehn zusätzlichen Betten der Kinder- und Jugendpsychiatrie hier am Klinikum Mutterhaus endlich realisiert werden konnten. Mit dieser Erweiterung werden sich die Rahmenbedingungen für die Behandlung der jungen Patienten und Patientinnen deutlich verbessern“, sagt die Ministerpräsidentin. Trotz geringer Freiflächen und unter Beachtung des Denkmalschutzes sei eine hervorragende bauliche Lösung umgesetzt worden, die zweckmäßig und gleichzeitig sehr ansprechend sei. „Der Erweiterungsbau verbessert den Mehrbedarf an Plätzen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie und sichert die wohnortnahe ärztliche Versorgung. Ich wünsche den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen alles Gute und viel Erfolg, damit möglichst viele Kinder und Jugendliche die Klinik gesund verlassen können“, so die Ministerpräsidentin. Das Land Rheinland-Pfalz fördert das Projekt mit über drei Millionen Euro.

Für die Kinder und Jugendlichen ist die bauliche Erweiterung genauso wichtig, wie für die Mitarbeiter der Abteilung, weiß Chefarzt Jörg Hoffmann: „Unser Ziel ist es, durch die bauliche Erweiterung unser stationäres Therapieangebot für die Patienten und ihre Angehörigen noch differenzierter und ‚attraktiver‘ gestalten zu können. Gerade das ist uns wichtig, denn wir wissen, dass die stationäre Aufnahme für die Kinder und Jugendlichen sowie für ihr Umfeld eine Art Ausnahmesituation mit sich bringt. Wir wünschen uns, die Attraktivität des Baus sowie dessen Klarheit und Struktur auf den Alltag in der stationären Behandlung der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen in positiver Weise übertragen zu können.“

Die Stadt Trier profitiert von dem erweiterten wohnortnahen Angebot für Kinder, Jugendliche und ihre Familien, ist sich Triers Oberbürgermeister sicher: „Zwei Dinge am heutigen Termin freuen mich ganz besonders: Einmal, dass die wichtige Kinder- und Jugendpsychiatrie uns an diesem zentralen Standort mitten in der Stadt erhalten bleibt und sogar noch ausgebaut wird. Und zum zweiten, dass mit diesem wichtigen Schritt der Gesundheitsstandort Trier noch weiter gestärkt wird. Ich danke dem Land und dem Klinikum Mutterhaus für diese große Investition.“

Die Freude ist auch beim Kaufmännischen Geschäftsführer des Klinikums Mutterhaus groß: „Wir freuen uns, dass wir das Vertrauen des Landes gewinnen konnten, sich für die Kinder- und Jugendpsychiatrie und die Erweiterung so tatkräftig einzusetzen. Das gesamte Team unseres Klinikums Mutterhaus weiß um dieses Vertrauen und ich kann Ihnen versichern, dass wir dies zu schätzen wissen und nicht enttäuschen werden. Die Fördermittel des Landes sind gemeinsam mit dem Engagement des Klinikums hier genau an der richtigen Stelle eingesetzt.“

Der Medizinische Geschäftsführer Dr. med. Christian Sprenger bekräftigt: „Wir im Klinikum Mutterhaus halten die einzige Kinder- und Jugendpsychiatrie in der Stadt Trier und im Landkreis vor. Deshalb freuen wir uns, dass wir unser Raumangebot vergrößern können. Somit bestehen beste Möglichkeiten, die Kinder und Jugendlichen auch im Klinikumfeld optimal betreuen zu können.“

Die offizielle Eröffnung wurde live in den sozialen Medien gestreamt, hier ist sie weiterhin abrufbar: https://youtu.be/aN_VL4mIr-k

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3 KOMMENTARE

  1. Die Erweiterung des Bettenbestandes ist auf jeden Fall sinnvoll. Viele Kinder/Jugendliche sind und werden Opfer der u.a. von Frau Dreyer unterstützten, völlig sinnlosen LockDown Massnahmen.

    Es bleibt die zarte Hoffnung, dass sich die Verantwortlichen irgendwann dafür vor einem ordentlich arbeitenden Gericht verantworten müssen.

    • dir Vogel ist auch wirklich nix zu billig, um Malu Dreyer für irgendwas vollkommen abstruses verantwortlich zu machen, was? Junge, muss dein Leben Scheisse sein.

      • Die Kinder sind doch gar nicht die Virusverteiler, also Schulen sofort wieder öffnen. Die Kinder leiden seelisch und körperlich und haben vor allem keine sozialen Kontakte mehr. Man kann natürlich alles runterfahren, aber in der Schule ist der versäumte Unterricht nicht aufholbar. Deswegen alternativ: Das Schuljahr wiederholen, egal wie. Dann sollen die sich mal was einfallen lassen.

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