Britische Corona-Mutation erstmals im Landkreis Trier nachgewiesen – Fall auch in der Eifel

0
Foto: dpa-Archiv

TRIER/AHRWEILER. Im Landkreis Trier ist nach offiziellen Angaben erstmals die als wesentlich ansteckender geltende Coronavirus-Mutation aus Großbritannien nachgewiesen worden. Bei einem jungen Patienten sei die Virus-Variante B 1.1.7 gefunden worden, teilte die Kreisverwaltung am Sonntag mit. Bei einer weiteren, ebenfalls jungen Person aus dem Kreis bestehe der Verdacht einer Infektion mit einer anderen Variante dieses Virustyps. In beiden Fällen seien «umfangreiche Quarantänemaßnahmen» angeordnet worden. Ergebnisse weiterer Untersuchungen aus dem Umfeld der beiden stünden noch aus.

Gemessen an den nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen binnen sieben Tagen je 100 000 Einwohner sind die Werte in der Stadt Trier sowie im Landkreis Trier vergleichsweise niedrig. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt liegt nach Mitteilung des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministeriums vom Sonntag derzeit bei 33,2, im Landkreis bei 52,9. Landesweit beträgt der Wert aktuell 81,9.

Bei einem Mitarbeiter einer Firma aus Adenau wurde die britische Variante B 1.1.7 nachgewiesen, wie die Kreisverwaltung Ahrweiler am Sonntag mitteilte. «Die Ansteckung erfolgte möglicherweise über einen zurückliegenden Kontakt zu einem Geschäftsreisenden aus Großbritannien. Dieser hatte noch bei der Einreise nach Deutschland ein negatives Testergebnis vorweisen können und befindet sich wieder in seinem Heimatland. Zwischenzeitlich wurde er positiv getestet.» Der Geschäftsreisende habe zudem Kontakt zu Menschen aus anderen Kreisen in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg gehabt, wo nun Nachtests von Coronavirus-Infektionen durchgeführt würden. (dpa)

Vorheriger ArtikelTod im Hochwasser drohte: Polizei rettet zwei Rehe vor dem Ertrinken
Nächster ArtikelUnter Drogen: 19-Jähriger rauscht mit Pkw in Weinberg

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.