Couragiertes Einschreiten – Bundespolizei bedankt sich bei Bürger für großartigen Einsatz

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Der Inspektionsleiter der Bundespolizeiinspektion Trier, Polizeidirektor Stefan Jäger, bedankt sich bei Tobias Romes für dessen gezeigte Zivilcourage (v.l.n.r.; Foto: Bundespolizei)

TRIER. Zivilcourage – Danke sagen. Am heutigen Samstag, 30. Januar, sprach der Inspektionsleiter der Bundespolizeiinspektion Trier, Stefan Jäger, einem aufmerksamen Bürger Dank und Anerkennung für dessen besonders couragiertes Einschreiten aus.

Tobias Romes hatte im Dezember 2019 in einem Regionalexpress auf der Fahrt von Wittlich nach Trier eine verbale Auseinandersetzung zwischen einem aggressiven Fahrgast und der eingesetzten Zugbegleiterin verfolgt. Als die
Situation zu eskalieren drohte, erhob sich der damals 25 Jahre alte Romes von seinem Sitzplatz und stand der Frau bei. Dabei nahm er die körperlichen Angriffe des Straftäters in Kauf und hielt diesen stand.

Polizeidirektor Stefan Jäger betonte: „Nur durch Ihren selbstlosen Einsatz konnte Schlimmeres verhindert und
der Täter gestellt werden. Ein solches Einschreiten ist alles andere als selbstverständlich.“ Mit einem Präsent und einer Dankesurkunde für Herrn Romes unterstrich der Leiter der Bundespolizeiinspektion die lobenden Worte. Er
überreichte dem beherzten Helfer eine Dankesurkunde und bedankte sich bei ihm mit einem Präsent. Sein Resümee:“ Die Gesellschaft lebt davon, dass Menschen nicht wegschauen, sondern da, wo sie helfen können, für das Richtige einstehen. So, wie Herr Romes es getan hat.“

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1 KOMMENTAR

  1. Dieser Artikel ist totaler Schwachsinn und befördert falsches Heldentum.
    Die einzige richtige Reaktion der Schaffnerin wäre gewesen, in dem Moment das Gespräch mit dem Fahrgast abzubrechen, als dieser agressiv wurde und bei Einfahrt in Trier die Bundespolizei zu verständigen.
    Der Fahrgast hätte ein Messer dabei haben können, dann wäre dieser Herr Romes jetzt tot. Und niemand ist verpflichtet, sich selbst in Gefahr zu bringen. Das war nichts als eine absolute Dummheit dieses Herrn Romes, sich da einzumischen.
    Durch diese Art von Artikeln werden jetzt andere verleitet, sich in ähnlichen Situationen ähnlich zu verhalten und den Helden zu spielen, mit mitunter fatalen Folgen. Dann spielt jemand den Helden, weiss nicht worum es überhaupt geht und verletzt einen anderen oder bekommt ein Messer zwischen die Rippen.

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