Deutlich mehr Arbeitslose im Saarland: Dämpfende Kurzarbeit

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Die Agentur für Arbeit bietet Veranstaltungen zu den Themen Minijobs und Arbeiten in Luxemburg an. Foto: dpa-Archiv/Symbolbild

SAARBRÜCKEN. Ein unsichtbares Virus beeinträchtigt den Arbeitsmarkt schwer. Zugleich bewährt sich ein arbeitsmarktpolitisches Instrument. Dabei spielt auch der Fachkräftemangel eine Rolle.

Die Arbeitslosigkeit im Saarland ist im Januar deutlich gestiegen. Allerdings nicht so sehr wie in Corona-Zeiten vielleicht befürchtet, sagte eine Sprecherin der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Saarbrücken. «Das Instrument der Kurzarbeit greift, die Firmen versuchen ihre Mitarbeiter mit ihrem Know-how zu halten», ergänzte sie mit Blick auf den Fachkräftemangel in etlichen Branchen.

Nach Mitteilung der Regionaldirektion vom Freitag waren 39 900 Frauen und Männer im Januar im Saarland arbeitslos, 2000 oder 5,4 Prozent mehr als vier Wochen zuvor. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 4700 Arbeitslose mehr gezählt. Das war ein Plus von 13,4 Prozent. Die Arbeitslosenquote lag im Januar bei 7,5 Prozent – nach 7,1 Prozent im Dezember 2020 und 6,6 Prozent im Januar 2020.

Walter Hüther, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion, sprach von einer üblichen Zunahme der Erwerbslosigkeit im Januar im Saarland: «Im Vergleich zu den Vorjahren fällt dieser saisonal bedingte Anstieg sogar geringer aus.» Der Stichtag der Datenerhebung war der 13.

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