Frau mit Spielgeld abgezockt: Halbe Million Euro Beute – Betrüger festgenommen

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MAINZ/BRÜSSEL. Ein mutmaßlicher Betrüger, der eine Frau in einer Bankfiliale in Rheinland-Pfalz um fast eine halbe Million Euro gebracht haben soll, ist in Belgien festgenommen worden.

Gegen den 52-Jährigen sei ein Auslieferungshaftbefehl erlassen worden, teilte das Landeskriminalamt (LKA) Rheinland-Pfalz am Freitag mit. Die Staatsanwaltschaft Mainz habe das LKA Anfang November mit der Zielfahndung beauftragt. Nachdem der Polizei Hinweise vorlagen, dass der 52-Jährige sich mit falschen Personalien in Belgien aufhielt, wurde er dort am 11. Dezember festgenommen.

Bei dem Fall geht es um einen sogenannten Rip-Deal, den der 52-Jährige 2018 in Rheinland-Pfalz begangen haben soll. Er habe sich bei einem Immobilien-Verkauf in Bingen als Verkaufsvermittler ausgegeben und an die Besitzerin gewandt, teilte das LKA mit. Der Mann habe der Besitzerin angeboten, ihr Geld zu einem guten Kurs in eine andere Währung zu tauschen, sodass sie Gewinn machen würde. Gemeinsam mit der Frau ging er dafür auf eine Bank und tauschte schließlich 450 000 Euro der Geschädigten gegen „täuschend echtes Spielgeld“ einer anderen Währung. Der 52-Jährige sei für die Tat extra eingeflogen. Zurzeit sitzt der Mann in Belgien in Haft.

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