Covid-Impfung: Rheinland-Pfalz will am 27. Dezember beginnen – auch Impfzentren bereit

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MAINZ/TRIER. Nach den Weihnachtsfeiertagen sollen in Rheinland-Pfalz die ersten Menschen gegen das Coronavirus geimpft werden. Nach der gestrigen Videokonferenz der Gesundheitsminister gehe man davon aus, dass der Impfstart am 27. Dezember 2020 bundeseinheitlich erfolgen kann, teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

In der ersten Impfphase sollen zunächst Menschen in Alten- und Pflegeheimen durch die mobilen Impfteams geimpft werden. Die betroffenen Menschen sollen in den jeweiligen Einrichtungen direkt informiert werden.

«In der zweiten Impfphase wird es eine landesweite Telefonnummer bei einer zentralen Terminvergabestelle für Rheinland-Pfalz geben», teilte das Gesundheitsministerium weiter mit. «Dort erhält man die Termine für die erste und zweite Impfung und einen Aufklärungsbogen.» Eine Impfung ohne vorherige Terminvergabe sei nicht möglich.

Die 31 Corona-Impfzentren und die mobilen Impfteams in Rheinland-Pfalz sind laut Gesundheitsstaatssekretär und Landesimpfkoordinator Alexander Wilhelm (SPD) alle startklar und warten auf das Eintreffen des Impfstoffs.

Die Terminvergabe für die Corona-Impfung erfolge über ein intelligentes System, das die endgültige Priorisierung der Ständigen Impfkommission sowie die vorhandenen Impfstoffressourcen berücksichtige. Zudem seien auch Ansprachen durch den Hausarzt und Anschreiben denkbar, hieß es.

Die Bundesregierung setzt auf eine europäische Zulassung für den ersten Impfstoff des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer noch kurz vor Weihnachten. Wie aus Teilnehmerkreisen der Bund-Länder-Beratungen verlautete, wird als Voraussetzung für einen Start am 27. Dezember eine Zulassung durch die EU-Kommission am 23. Dezember angenommen.

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