Mit fast 40 Punkten Unterschied – Gladiators verlieren zweites Spiel in Folge

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Symbolbild; Foto: dpa

Die Starting Five, die Marco van den Berg gegen die Uni Baskets Paderborn ins Spiel schickte, bestand aus Chase Adams, Dan Monteroso, Thomas Grün, Jonas Grof und Kalidou Diouf. Die Gastgeber starteten deutlich besser in die Partie. Gegen Center John Bryant fand man zu Beginn kein Mittel und auch von außen hatten die Paderborner zu viel Platz. Ein früher Rückstand von 11:0 aus Sicht derGladiators war die Folge. Erst nach gut drei gespielten Minuten gelang es den Trierern durch Kevin Smit zu punkten. Im weiteren Verlauf des ersten Viertels lief die Offensive der Gäste flüssiger und man verkürzte den Rückstand auf 18:13 (8. Spielminute). In der Defense hatten die Gladiatoren weiterhin Probleme mit den gut aufgelegten Schützen der Paderborner, ein weiter Dreier der Uni Baskets zur Schlusssirene des ersten Viertels erhöhte den Trierer Rückstand auf 29:17.

Ähnlich wie zum Ende des ersten Viertels, begann auch der zweite Spielabschnitt mit starker Offensive der Uni Baskets, die die Defensive der Trierer vor Probleme stellte. Man bekam weiterhin nur schwer Zugriff auf die Innenspieler der Gastgeber, was für viel Platz für freie Würfe oder schnelle Drives sorgte. Die Gladiatoren erhöhten nun das Tempo, Paderborn konnte dem Druck jedoch Stand halten und die Führung zum Ende der ersten Halbzeit weiter ausbauen. Letztlich ging es nach einer – aus Trierer Sicht – durchwachsenen ersten Hälfte mit 51:38 für die Gastgeber, in die Kabine.

Auch nach dem Seitenwechsel liefen die Gladiatoren dem Rückstand hinterher. Paderborn gelang es immer wieder über Drives – teilweise sogar mit Foul – zu punkten. Die Würfe, die man sich gegen die Zonenverteidigung der Westfalen herausspielte, wollten einfach nicht fallen und so lagen die Gladiators zur Mitte des dritten Viertels mit 67:45 zurück (28. Spielminute). Aus Seiten der Trierer wollte das Wurfpech einfach nicht abreißen, währen die Uni Baskets weiter hochprozentig aus dem Feld trafen. Mit 29 Punkten Rückstand (76:47) ging man in das letzte Viertel der Partie.

Das letzte Viertel gestaltete sich nicht weniger schwierig aus Sicht der Gäste. Selbst spät in der Partie fand man offensiv nicht in die Systeme und hatte weiterhin große Probleme freie Würfe zu kreieren, und diese auf der Gegenseite zu verhindern. Die Hausherren spielten sich nun mehr und mehr in einen Rausch und bauten ihren Vorsprung zwischenzeitlich auf 93:56 (35. Spielminute) aus. Es gelang den Trierern nicht mehr Anschluss an die Partie zu finden, so verlor man nach frühem Rückstand deutlich mit 105:67 gegen die Uni Baskets Paderborn. Neben Matt Freeman, der in seinem ersten Auftritt für die Gladiatoren fünf Punkte erzielte, feierte auch Center Ole Theiß sein ProA-Debüt.

Marco van den Berg, Headcoach Gladiators Trier: “Wir schämen uns für unsere Leistung. Wir müssen den Fokus darauf legen zurück zur Invictus-Mentalität zu kommen. Wir müssen immer noch stark an unserem Einsatz, der Defense und dem Rebounding arbeiten. Auch den Yell werden wir wieder auf Invictus ändern – von “taking souls” kann hier keine Rede sein. Ich bin mir aber sicher, dass wir es schaffen werden, zu unseren Werten zu finden. Wir können das aber nur mit den Spielern schaffen, die es auch wirklich wollen.”

Für Trier spielten: Chase Adams (12 Punkte), Dan Monteroso (7), Kevin Smit (2), Rupert Hennen (7), Jonas Grof (8), Thomas Grün (0), Jonathan Almstedt (3), Kalidou Diouf (15), Ole Theiß (0), Matt Freeman (5), Robert Nortmann (8) und Vincent Hennen (0).

Beste Werfer Uni Baskets Paderborn: John Bryant (24 Punkte), Joseph Benzinger und Peter Hemschemeier (jeweils 13).

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