++ Aktuell: Großer Polizeieinsatz: Mit Baby aus Mutterhaus geflüchtet – Elektroschocker in Stadtbus ++

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Foto: Lokalo.de

TRIER. Blaulicht, Polizeiwagen und Krankenwagen – am heutigen Freitagmittag, 11. Dezember, berichteten uns mehrere Leser von einem größeren Polizeieinsatz an der Bushaltestelle Karl-Marx-Haus in der Trierer Innenstadt.

Wie die Polizei mitteilt, erreichte diese am Mittag ein Notruf, in dem ein Zeuge die widerrechtliche Mitnahme eines Säuglings aus dem Trierer Mutterhaus meldete. Der Zeuge verfolgte den Mann, der den Säugling auf dem Arm trug, bis in die Brückenstraße. In der Brückenstraße bestieg der Flüchtige einen Bus der Linie 3, der jedoch seine Fahrt nicht fortsetzte.

Um 11.50 Uhr traf schließlich die erste Streife der Polizeiinspektion Trier am Bus ein, evakuierte die ca.20 bis 30 Fahrgäste und verwickelte den Mann, der den Säugling nach wie vor im Arm hielt, in ein deeskalierendes Gespräch.
Zwischenzeitlich traf auch die Kindsmutter ein und nahm den Säugling aus den Armen des Tatverdächtigen an sich.

Im weiteren Verlauf ergab sich gegen 12.06 Uhr die günstige Gelegenheit, den Mann zu überwältigen und festzunehmen. Hierbei mussten die Beamten das Distanz-Elektroimpulsgerät einsetzen. Gegen die Festnahme leistete der Tatverdächtige erheblichen Widerstand und verletzte dabei zwei der eingesetzten Polizeibeamten.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 24 Jahre alten, in Trier geborenen und hier lebenden Mann. Nach dem derzeitigen Stand der Erkenntnisse sind Kind und Mutter wohlauf.

Die Ermittlungen zu den Tatumständen, den genauen Hintergründen sowie der Motivation des Tatverdächtigen müssen noch ermittelt werden.

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