Vorlesung am Laptop statt im Hörsaal – die Universität Trier begrüßt 1.600 Studienanfänger

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Foto: Universität Trier

TRIER. Das Wintersemester startet für die 12.000 Studierenden der Universität Trier zuhause. Entsprechend der Vereinbarung zwischen dem Ministerium und den rheinland-pfälzischen Hochschulen vom vergangenen Freitag werden die Lehrveranstaltungen an der Universität Trier im November digital durchgeführt. Davon ausgenommen sind Veranstaltungen, die nicht auf ein digitales Format umgestellt werden können wie Labor- oder Praxisübungen.

„Das ist ein schwerer Einschnitt, aber wir hoffen damit unseren Beitrag zur Eindämmung des Infektionsgeschehens leisten zu können. Die wichtigste Regel auf dem Campus lautet in den kommenden Wochen: Kontakte vermeiden!“, appelliert Universitätspräsident Prof. Dr. Michael Jäckel an Studierende und Mitarbeitende.

In den Einführungsveranstaltungen der Orientierungswoche hatten die rund 1600 Studienanfänger des Wintersemesters – etwa 100 weniger als im vergangenen Jahr — noch Gelegenheit, den Campus der Universität Trier und ihre Kommilitonen kennenzulernen. Zumindest in den kommenden vier Wochen werden auch sie digital studieren.

Zu den Studienanfängern gehören 210 internationale Studierende aus 21 Ländern, die im Wintersemester an der Universität Trier ein Studium aufnehmen und es hier abschließen möchten. Mit 130 kommt mehr als die Hälfte aus dem Nachbarland Luxemburg. Weitere 60 Austauschstudierende aus 13 Ländern werden für ein oder zwei Semester in Trier studieren. Der Anteil der internationalen Studierenden an der aktuellen Gesamtzahl von rund 12.000 Studierenden liegt bei elf Prozent.

Anders als beim Lockdown im Frühjahr bleiben die Gebäude auf dem Campus geöffnet. In den Gebäuden gilt Maskenpflicht. Die Universitätsbibliothek verlängert ihre Öffnungszeiten und bietet zusätzliche Seiteneingänge an, um Schlangen am Haupteingang zu vermeiden und die Nutzungszeiten zu entzerren.

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