Kurioser Bootsunfall an Schleuse mit selbstgebautem Boot – drei Stunden Rettungseinsatz!

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Symbolbild; dpa

SAARLOUIS. Am gestrigen Sonntagvormittag, 31. Oktober, gegen 11.40 Uhr, wurde der Polizei in Saarlouis gegen von einem Zeugen mitgeteilt, dass an der Slipanlage (Einlassstelle für Boote)in Höhe der Schleuse Lisdorf, ein selbstgebautes Styroporboot beim Zuwasserlassen sinken würde.

Beim Eintreffen der ersten Beamten vor Ort wurde schließlich festgestellt, dass ein PKW- Fahrer mit Anhänger der Marke „Eigenbau“ versuchte ein auf dem Anhänger befindliches, selbstgebautes, Styroporboot an der
Einlassstelle ins Wasser zu lassen. Dazu wurde der Anhänger mit dem Fahrzeug rückwärts an der Rampe bis ins Wasser manövriert.

Der Anhänger wurde jedoch zu weit ins Wasser gelassen, woraufhin dieser sank. Die Strömung erfasste in der Folge den Anhänger und drückte diesen nach unten und zur Seite. Durch den Druck der Strömung hob sich das Zugfahrzeug an und
wurde auf den Rand der Kaimauer gehievt, wo dieses schließlich manövrierunfähig liegen blieb. Das Boot konnte mit einer Leine bereits vor Eintreffen der Polizei gesichert werden.

Das Fahrzeug auf der Kaimauer und der Anhänger mussten von insgesamt zwei Abschleppdiensten geborgen werden. Die
Bergungsarbeiten erstreckten sich auf drei Stunden. Zu einer Beeinträchtigung des Schiffsverkehrs kam es nicht.

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